Hypoallergenes Hundefutter für empfindliche Tiere

Immer mehr Hunde reagieren allergisch auf ihr Futter. Der Grund dafür können verschiedene im Futter enthaltene Inhaltsstoffe sein. Um allergene Inhaltsstoffe zu meiden und die damit auftretenden Symptome zu unterbinden, bietet es sich an, hypoallergenes Hundefutter zu füttern.

Was ist hypoallergenes Hundefutter?

„Hypoallergen“ bedeutet so viel wie: „mit wenig allergenen Stoffen versehen“. Um Allergene in der Hundeernährung zu vermeiden, sollte bei einer Futtermittelallergie hypoallergenes Hundefutter gefüttert werden. Hypoallergenes Hundefutter enthält möglichst wenige bis keine der bekannten Allergene und ist als Trockenfutter und als Nassfutter erhältlich. In der Regel bestehen diese Futtermittel ausschließlich aus einer möglichst „exotischen“ Fleischsorte wie etwa Springbock, Wasserbüffel oder Känguru als Proteinquelle. Dazu kommen eine Gemüsesorte und mehrere hochwertige Pflanzen und/oder Fischöle als Quelle wertvoller, mehrfach ungesättigter Fettsäuren.
Oftmals wird Weizen hierbei durch Kartoffel, Reis, Hirse oder Mais ersetzt. Im Falle einer Getreide-Unverträglichkeit ist oftmals getreidefreies Hundefutter oder glutenfreies Hundefutter, das auch auf Mais verzichtet, zu bevorzugen. Durch hypoallergenes Hundefutter klingen die Symptome der Futtermittelallergie im Idealfall innerhalb einiger Tage bis maximal zwölf Wochen ab. Auch nach Verschwinden der Symptome sollte weiterhin hypoallergenes Hundefutter gefüttert werden. Spätere Sensibilisierungen gegen die „neuen“ Nahrungsbestandteile sind zwar möglich, kommen aber eher selten vor.

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Häufig auftretende Unverträglichkeiten

Fast jeder Nahrungsbestandteil kann eine Futtermittelallergie auslösen und somit zum Allergen werden. Allergene werden vom Immunsystem als Bedrohung für den Organismus angesehen und mit entsprechenden Abwehrmaßnahmen bekämpft. Diese Abwehrmaßnahmen äußern sich mit unangenehmen Symptomen.

Die richtige Proteinquelle wählen

Eine Futtermittelallergie wird häufig von Eiweißen und Eiweißverbindungen ausgelöst. Zusatzstoffe, wie beispielsweise Farb- und Konservierungsstoffe, lösen dagegen eher selten Unverträglichkeiten aus. Statistischen Angaben zufolge sind Eiweißverbindungen aus Rindfleisch, Milchprodukten und anderen Fleischsorten die häufigsten Verursacher einer Futtermittelallergie. Auch pflanzliche Rohstoffe, wie Getreide und Gemüse, verträgt nicht jeder Hund. Das gilt auch für neue, während des Herstellungsverfahrens entstandene Verbindungen.

Hypoallergenes Hundefutter zur Behandlung einer Futtermittelallergie

Allergien sind in der Regel nicht heilbar. Die Behandlung beschränkt sich darauf, die Allergie zu kontrollieren und die vorhandenen Symptome einzudämmen. Dabei stellt die möglichst permanente und kategorische Vermeidung der Allergene eine der wichtigsten Maßnahmen dar. Leidet der Hund an einer reinen Futtermittelallergie, kann ihn eine spezielle Diät, bei der hypoallergenes Hundefutter zum Einsatz kommt, von seinen Symptomen befreien.

Hypoallergenes Hundefutter bei Futtermittelallergien

Nicht nur Menschen leiden unter Allergien. Auch immer mehr Tiere sind betroffen. Das Auftreten von Allergien bei Hunden hat sich innerhalb der letzten zehn Jahre verdoppelt, so dass mittlerweile jeder fünfte Hund an einer Allergie leidet. Dabei kann eine allergische Reaktion durch unterschiedliche Faktoren verursacht werden. Immer häufiger liegt die Ursache an Inhaltsstoffen im Futter. Es kommt zu Lebensmittelunverträglichkeiten bis hin zu Lebensmittelallergien. Die Lösung für diese meist unheilbaren Reaktionen des Immunsystems kann ein hypoallergenes Hundefutter sein. Hypoallergen bedeutet dabei „wenig allergieauslösend“. 

Ist mein Hund auch betroffen?


Einige Hunderassen sind häufiger von Unverträglichkeiten betroffen als andere. Eine pauschale Aussage lässt sich jedoch nicht treffen. Sowohl Mischlinge als auch Rassehunde können Lebensmittelallergien entwickeln. Hunderassen, die häufiger betroffen sind:

  • Labrador
  • Golden Retriever
  • Deutscher Schäferhund
  • West Highland White Terrier

Diese vier Hunderassen weisen überproportional häufig Futtermittelallergien auf (Erkenntnisse basieren auf Beobachtungen von Tierärzten und Hundehaltern), so dass häufig ein hypoallergenes Hundefutter empfohlen wird. Viele Hunde entwickeln eine Futtermittelallergie erst, nachdem ihr Immunsystem durch einen wiederholten Kontakt mit dem verursachenden Antigen bzw. Futter sensibilisiert wurde.

Futtermittelallergie ermitteln

Allergien können durch verschiedene Inhaltsstoffe im Hundefutter ausgelöst werden. Egal ob Rind, Lamm, Schwein, Huhn, Milch, Soja oder Weizen, ob Trocken- oder Nassfutter - die Palette an möglichen Allergieauslösern ist groß. Eine genaue Diagnose kann nur von einem Tierarzt gestellt werden. Dafür muss das Tier über einen bestimmten Zeitraum, meist sechs bis zehn Wochen, eine sogenannte Ausschlussdiät halten. Während dieser Diät werden Hunde mit speziellem Hundefutter, das nur eine Proteinquelle und eine Kohlehydratquelle enthält, ernährt. Voraussetzung dabei ist, dass der Hund diese Art von Protein und Kohlehydrat noch nicht häufig zu sich genommen hat. Bei dieser Eliminierungsdiät wird besonders gern hypoallergenes Hundefutter mit exotischem Fleisch gefüttert. Darunter fallen Fleischsorten wie Känguru- oder Straußen-Fleisch. Es gilt, je exotischer die Fleischart, desto geringer ist das Allergierisiko. Sind die Allergieauslöser ermittelt, folgt ein Verträglichkeitstest, um sicher zu stellen, dass die richtige Diagnose gestellt wurde. Dabei wird der Hund gezielt wieder mit dem ursprünglichen Futter ernährt, um zu testen, ob die Symptome erneut auftreten. Wer seinem Vierbeiner diesen Prozess ersparen möchte, kann weiterhin hypoallergenes Hundefutter reichen.


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Weitere tierische Tipps zur Hundeernährung:

Welpenfutter - artgerechte Ernährung für Junghunde

by das-futterhaus-de

Speisen, schlafen, spielen: Die ersten Tage und Wochen im Leben eines Welpen legen den Grundstein für einen gesundes und langes Hundeleben. Im Idealfall ernährt in der ersten Lebensphase allein die Hundemutter ihren Nachwuchs. Sie säugt, wärmt und pflegt die Kleinen, die ohne ihre Mama völlig hilflos wären. Ab Woche drei bis vier bekommen Welpen in der Regel zusätzlich zur Muttermilch Nassfutter, das speziell auf Welpen abgestimmt ist. Mit etwa acht Wochen sind Welpen meist komplett von der Muttermilch entwöhnt. Mit etwa zwölf Lebenswochen ziehen sie ihr neues Zuhause ein. Jetzt gilt es für Frauchen und Herrchen, das richtige Welpenfutter für ihren vierbeinigen Nachwuchs zu finden.

Premium Hundefutter

by das-futterhaus-de

In premium Hundefutter werden ausschließlich überdurchschnittlich gute Zutaten verarbeitet. Die Vorteile: Hochwertiges Hundefutter erhält bzw. steigert das Allgemeinbefinden sowie die Vitalität des Hundes und ist daher auch für empfindliche, kranke oder geschwächte Tiere zu empfehlen. Zudem reduziert sich dank der ausgezeichneten Inhaltsstoffe in premium Trocken- oder Nassfutter die Fütterungsmenge, sodass der Verdauungstrakt des Tieres weniger beansprucht wird. Auch ein deutlich geringeres Allergenpotenzial spricht für die Fütterung von premium Hundefutter. Um das Risiko einer ernährungsbedingten Unverträglichkeit so gering wie möglich zu halten, verzichten viele premium Hundefutter auf den Zusatz von glutenhaltigem Getreide, Soja sowie Farb- und Konservierungsstoffen.

Hundefutter mit hohem Fleischanteil

by das-futterhaus-de

Als Nachfahre des Wolfes benötigt der Hund viel Fleisch in seiner Nahrung. Ein Hundefutter mit hohem Fleischanteil entspricht daher der ursprünglichen Ernährung des Vierbeiners, in der hochwertiges Muskelfleisch den Bedarf an wichtigen Nährstoffen, wie Eiweiß und Fett, deckt. Neben den ebenfalls notwenigen pflanzlichen Nahrungsbestandteilen, kann der Nahrungsanteil an Kohlenhydraten beim Hund verhältnismäßig klein sein.

Ofengebackenes Trockenfutter für Hunde

by das-futterhaus-de

Das erste „Fertigfutter“ für Hunde kam bereits vor über 150 Jahren auf den Markt. Wurden Hunde bislang meist mit den Resten der häuslichen Mahlzeiten oder, wenn vorhanden, auch mit Knochen und Fleischresten ernährt, konnten Hundehalter nun auf ein im Ofen gebackenes Futter zurückgreifen, das aus speziell auf den Hund abgestimmten Rohstoffen zusammengestellt, handlich portioniert und zudem auch noch über eine längere Zeit haltbar war.