Parasiten beim Hund

Milben, Flöhe, Zecken und Haarlinge bei Hunden

Sie stechen und beißen, verursachen gemeinen Juckreiz und Hautirritationen: Parasiten wie Zecken, Milben und Flöhe sind eine wahre Last und können unseren Hunden das Leben nicht nur schwer machen, sondern auch Auslöser für ernsthafte Krankheiten sein.

Lesedauer: 6 Min.
Erstellt am: Vom 19.9.2022
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Zecken im Hundefell
Inhalt:
Parasiten erkennen und behandeln
Flöhe
Zecken
Haarlinge
Milben

Wir geben Ihnen Informationen, wie Sie Ihre Lieblinge vor den zum Teil kaum sichtbaren Plagegeistern schützen und was Sie tun können, wenn Ihr Hund unter einem Parasiten-Befall leidet. Bei Fragen zum richtigen Zubehör und Hilfsmitteln zur Entfernung eines Parasitenbefalls Ihres Hundes steht Ihnen das Fachpersonal in Ihrem DAS FUTTERHAUS-Markt gern mit Rat und Tat zur Seite.

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Parasiten beim Hund erkennen und behandeln

Ektoparasiten vs. Endoparasiten

Unterschieden wird zwischen Ektoparasiten, die auf Oberflächen wie der Haut ihres Wirts leben, und Endoparasiten, die im Inneren, zum Beispiel im Gewebe oder in Organen wie dem Darm oder der Lunge ihres Wirts, existieren.

Zu den Ektoparasiten, die einen Hund befallen können, zählen Flöhe, Zecken und Milben. Endoparasiten sind verschiedene Wurmarten wie Rund-, Band-, Herz- und Lungenwürmer. Ein Befall mit Würmern stellt für den Hund ein besonderes Risiko dar, denn in der Folge können schwerwiegende Organschäden auftreten.

Hunde werden häufig von Parasiten wie Zecken, Flöhen oder Milben befallen. Während sich einige Parasiten mit bloßem Auge erkennen lassen, machen sich andere nur durch körperliche Symptome bemerkbar. So können Juckreiz, Erschöpfung, Futterverweigerung und Durchfall Symptome für einen Befall mit Parasiten beim Hund sein.

Ein Befall mit Parasiten wie zum Beispiel Flöhen, Milben oder Zecken löst einen unangenehmen Juckreiz aus. Stellen Sie fest, dass sich Ihr Hund auffallend häufig und intensiv kratzt, immer wieder auf der gleichen Stelle herumleckt oder knabbert, sollten Sie aufmerksam werden und das Tier gründlich untersuchen. Können Sie selbst keinen Parasitenbefall entdecken, sollte ein zeitnaher Besuch beim Tierarzt erfolgen.

Lupe Insekt

Flöhe beim Hund

Was sind Flöhe und wie kommen diese auf den Hund?

Ein Floh entwickelt sich über verschiedene Stadien. Vom Ei zur Larve, von der Larve zur Puppe, von der Puppe zum ausgewachsenen Floh. Floh-Larven ernähren sich nicht vom Wirtstier, sondern nehmen die bluthaltigen Ausscheidungen ihrer erwachsenen Artgenossen sowie krümelige Essensreste auf, die sich in jeder menschlichen Behausung finden lassen.

Zudem sind Flöhe Meister im Verstecken, verbergen sich besonders gern im Tierkörbchen, in Polster- und Fußbodenritzen oder sogar hinter den Fußleisten. Während des mehrmonatigen Larvenstadiums sind sie so gut wie immun gegen herkömmliche Insektizide. So kann es durchaus sein, dass wenige Wochen nach einem vermeintlich erfolgreich bekämpften Flohbefall das lästige Übel erneut auftritt.

Erste Symptome: Flöhe beim Hund erkennen

Flohbisse verursachen einen immensen Juckreiz, betroffene Hunde sind meist sehr unruhig und kratzen sich bei einem ausgedehnten Befall auch so intensiv, dass kahle Stellen im Fell entstehen. Im schlimmsten Fall bilden sich offene Hautstellen, die wiederum zu Entzündungen führen können.

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Was Sie bei einem Flohbefall beachten sollten

Flöhe können Mensch und Tier ganzjährig piesacken. Der "Ctenocephalides felis" etwa, kurz Katzenfloh, ist auch in der kalten Jahreszeit aktiv auf der Suche nach einem Wirt, den er um ein Tröpfchen Blut erleichtern kann. Einziger Trost: Ist die Umgebungstemperatur niedriger, finden Flöhe keine optimalen Bedingungen zur Vermehrung, sodass Larven und Puppen sich nur langsam und in der Anzahl eingeschränkter zum blutsaugenden Floh entwickeln.

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Flöhe beim Hund behandeln und Umgebung reinigen

Bei der Bekämpfung des hüpfenden Problems hilft nur eins: Hartnäckigkeit. Leider reicht es nicht aus, ausschließlich das Tier, welches mit einem Flohbefall zu kämpfen hat, zu behandeln. Die gesamte Umgebung des Hundes, sprich die ganze Wohnung oder das Haus, muss flohfrei sein. Da hilft nur ausgiebiges Saugen, Wischen, Waschen, Putzen, bis in die letzte Ecke. Besonderes Augenmerk sollte auf den Liegestätten, Körbchen, Betten oder Matratzen des Hundes liegen.

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Zecken bei Hunden

Von März bis Ende Oktober sind Zecken aktiv und mehr als nur unangenehme Mitbringsel von den Ausflügen an die frische Luft. Ein Zeckenbiss ist nicht nur für Menschen gefährlich, denn auch auf den Hund können die Parasiten lebensgefährliche Krankheiten übertragen. Zecken sind Überträger von über 50 verschiedenen, teils lebensgefährlichen Krankheiten. Grundsätzlich erfolgt die Übertragung der Krankheiten durch den Zeckenspeichel, der beim Biss der Zecke in die Wunde des Hundes gelangt. Wenn Sie bei Ihrem Hund eine Zecke entdecken, muss diese sofort vollständig entfernt werden. Dazu eignen sich spezielle Zeckenzangen, -karten oder -schlingen, mit denen Sie die Zecke am Kopf gut greifen und mit sanftem Druck aus der Haut ziehen können. Unser Tipp: Um Krankheiten vorzubeugen, sollten Sie Ihren Hund nach dem Freigang immer auf Zecken untersuchen.

Weitere Informationen zum Thema Entfernung von Zecken und Zeckenschutz bei Hunden können Sie in diesem Ratgeber-Artikel nachlesen:

Zecken bei Hunden

Hund & Katze

Haarlinge beim Hund

Haarlinge gehören zu den Parasiten, von denen Hunde ganzjährig befallen werden können. Haarlinge sehen in etwa aus wie Läuse, sind mit bloßem Auge gut im Fell zu erkennen und gehören zur Gattung der Beiß- oder Kieferläuse. Im Gegensatz zu Läusen saugen Haarlinge jedoch kein Blut, sondern ernähren sich von Hautschuppen, die sie mit ihren scharfen Mundwerkzeugen abschaben. Auch die Eier der Haarlinge, die sogenannten Nissen, lassen sich gut erkennen: Sie finden sich als zusammengeklebte, weiße Punkte am Haaransatz des Hundes.

Erste Symptome

Bei einem Befall kratzt, beißt und knabbert der Hund ausdauernd auf seiner Haut herum, denn der Biss löst neben Schmerzen auch unangenehmen Juckreiz und entsprechend Unruhe beim Tier aus. Manche Hunde neigen dazu, sich bei einem Befall mit Haarlingen so lange zu putzen, bis kahle Stellen entstehen. In der Folge können auch entzündete Kratz- und Beißwunden entstehen. Auch ein stumpfes und unschön erscheinendes Fell kann Anzeichen für einen Haarlingsbefall sein.

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Haarlingen vorbeugen und bekämpfen

Ältere und geschwächte Hunde mit einem angegriffenen Immunsystem sowie ungepflegte oder hygienisch vernachlässigte Tiere, solche mit einem sehr dichten oder langen, zu Verfilzungen neigenden Fell, können häufiger von Haarlingen befallen sein. Untersuchen Sie auf jeden Fall regelmäßig das Fell Ihres Hundes nach Parasiten. Kämmen und bürsten Sie besonders langhaarige Tiere regelmäßig und lösen Sie auch eventuelle Verfilzungen, in denen sich Parasiten verstecken könnten.

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Milben beim Hund

Haarbalgmilben bei Hunden

Haarbalgmilben finden sich grundsätzlich in geringerer Anzahl auf jedem Hund und sollten bei gesunden Tieren und solchen mit einem ausgeglichenen Immunsystem keine Beschwerden verursachen. Erst wenn die Anzahl der Milben überproportional steigt, können Rötungen, Schuppen oder Krusten im Fell sowie sichtbarer Haarausfall entstehen: die canine Demodikose, eine Infektion der Haut mit Haarbalgmilben, kann auf einzelnen Partien oder auch am ganzen Körper des Hundes auftreten.

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Herbstgrasmilben

Von April bis zum Wintereinbruch kann die Herbstgrasmilbe bei Tier und Mensch gleichermaßen für Unbehagen sorgen. Ein Befall durch Herbstgrasmilben führt beim Hund zu extremem Juckreiz und Hautrötungen. Mit bloßem Auge nur schwer zu erkennen, verstecken sich die rötlich gefärbten Herbstgrasmilben auf Gräsern und Sträuchern. Am Ende des Sommers und im Herbst haben sie Hochsaison.

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