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Clickertraining für Hunde

Hatten Sie früher auch einen dieser bunten Knackfrösche in der Hosentasche? Die in der Heimtiererziehung oftmals genutzten Clicker sind den heißgeliebten Spielzeugen durchaus ähnlich. Das Clickertraining wird zur "operanten Konditionierung" gezählt, was so viel wie "Lernen durch positive Verstärkung" bedeutet.

Der Trick mit dem "Click"

Clickertraining basiert auf punktgenauer Belohnung, etwa mit dem Lieblingsleckerli, und ist eine der einfachsten Methoden, in die direkte Kommunikation mit dem Vierbeiner zu treten. Clicker können bei der Grunderziehung eines Hundes oder auch einer Katze sowie beim Erlernen spezieller Tricks zum Einsatz kommen.

Kleines Geräusch mit großer Wirkung

Beim Einstieg ins Clickertraining heißt es vor allem: Alles eine Frage des Timings! Geräusch, Übungsaufbau und Belohnung müssen ohne Zeitverschiebung und im richtigen Ablauf erfolgen. Clickern steht meist im unmittelbaren Zusammenhang mit der Gabe eines Leckerlis. Die begehrten Snacks sollten also bei jedem Click zur Hand sein, denn Futter ist ein Versprechen, dass dem Tier gegenüber auf jeden Fall gehalten werden muss.

Schnelle Erfolge

Zu Beginn des Trainings muss der Clicker erst einmal "einkonditioniert" werden. Das dauert, je nach Auffassungsgabe und Motivation des Tieres sowie auch der Genauigkeit des Menschen, unterschiedlich lange.
Hat der Vierbeiner das Geräusch des Clickers mit der anschließenden Gabe des Leckerlis erst einmal in Verbindung gebracht, geht das eigentliche Training los.
Jeder einzelne Schritt in Richtung "richtiges Verhalten" wird mit einem Click und einem Leckerchen belohnt. Apportieren, Tricktraining und Kommandos wie "Sitz!", "Platz!" und "Fuß!" lassen sich so etwa beim Hund einfach und schnell vermitteln.
Ebenso können komplexe Verhaltensketten und Bewegungsmuster trainiert werden.
Ein "Schau!" zu erlernen (bei diesem Befehl blickt der Hund seinem Menschen auf Kommando direkt ins Gesicht), kann mit Hilfe des Clickers je nach Begabung von Hund und Mensch nur einen bis zwei Tage dauern. Dabei werden immer wieder kleine Übungseinheiten über den Tag verteilt.
Hat der Hund verstanden, dass er bei Befehl und Click aufblicken soll, wird die Zeit zwischen Befehl und Signal nach und nach sekundenweise verlängert. So ist der Hund schon nach ein paar Tagen in der Lage, während des Spaziergangs auf den Befehl "Schau!" stehen zu bleiben und Blickkontakt zu Frauchen oder 

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Vorteil Clicker

Beim Clickertraining steht die Zeitgenauigkeit im Vordergrund. Besonders dann, wenn es um exakte Bewegungsabläufe geht, etwa beim Tricktraining, Jagen oder im Schutzdienst.
Auch für Menschen, die körperlich eingeschränkt und darauf angewiesen sind, dass gewisse technische Abläufe schnell und einfach umgesetzt werden, ist der Einsatz des Clickers hilfreich.
Selbstverständlich findet Lob trotzdem auch auf andere Art und Weise statt: Geht ein Hund im Restaurant sofort auf seine Decke und legt sich ruhig ab, wird er mit einem freundlichen Wort und einem Streicheln belohnt.
Geht es jedoch darum, den Hund dahingehend zu erziehen, dass er den Stuhl an die richtige Stelle rückt, ist der Clicker hilfreich.

Unerwünschtes Verhalten wegerziehen

Ein Hund wird nur durch das Clickern nicht verstehen, was Halter oder Halterin möchten. Es kann aber versucht werden, um ein Problem "herumzuclickern" und dem Tier ein Angebot zu machen, dass ihn von der unerwünschten Verhaltensweise ablenkt.
Bellt der Vierbeiner etwa ständig andere Hunde an, kann er durch das erlernte Kommando "Schau!" erste einmal von seinem Gemecker abgelenkt werden

Ein jeder mag den Clicker nicht

Tendenziell sollte das Clickertraining mit jedem Vierbeiner möglich sein. Tatsächlich mag aber nicht jeder Tier und auch nicht jeder Mensch diese Form des Lernens - zu technisch, zu emotionslos.
Und es gibt durchaus Vierbeiner, die Angst vor dem Geräusch des Clickers haben. In diesem Fall sollte das Clickertraining keinesfalls weiter stattfinden - das Arbeiten mit diesem Hilfsmittel soll ja schließlich Spaß machen.


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