Fischsinne

Fische Maulform

Ganz von Sinnen

Fühlen, Hören, Schmecken, Riechen, Sehen. Auch Fische nutzen diese Sinne, um ihre Welt wahrzunehmen. Dabei haben sie ihre Sinne perfekt an ihren Lebensraum, das Wasser, angepasst. Einige Arten besitzen sogar einen sechsten Sinn. Fische sind von Natur aus kurzsichtig. Anders als beim Menschen ist ihre Augenlinse kugelig und starr. Um Objekte in unterschiedlichen Entfernungen zu erkennen, verändert unsere Augenlinse ihre Form. Fische hingegen ziehen mit einem Muskel die gesamte Linse in das Auge zurück. Diese Art der Fokussierung ist sehr ungenau. Fische können daher nur bis zu einem Meter scharf sehen. Die verhältnismäßig schlechte Ausprägung des Sehsinns bei Fischen ist aber kein Fehler der Natur, sondern unter anderem auf den natürlichen Lebensraum der Tiere zurückzuführen. Viele Gewässer sind ohnehin sehr trüb, so dass eine bessere Sehkraft keinen Sinn machen würde.

Sinne von Fischen

Riechen und Schmecken

Fische haben Geschmack. Bei ihnen sind der Geschmacksinn und der Geruchssinn eng miteinander verbunden.  Fische besitzen vier kleine Nasenlöcher in Augennähe, die mit über einer Million Nervenenden pro Quadratzentimeter ausgekleidet sind. Zudem können sich wie bei Welsen sogenannte Sinnesknospen auf der ganzen Haut verteilen, so dass schon geringste Spuren an gelösten Stoffen im Wasser wahrgenommen werden.

Der sechste Sinn

Einige Fische besitzen sogar einen sechsten Sinn. Die elektrischen Organe, die hierfür verantwortlich sind, lassen sich am ehesten mit der Echolot-Orientierung von Fledermäusen vergleichen. Während diese allerdings Ultraschall aussenden, senden Fische ein elektrisches Feld aus und empfangen es auch wieder. Die schwachelektrischen Felder dienen zur Orientierung im Raum. Die Fische können zwischen leitenden und nichtleitenden Hindernissen unterscheiden sowie Lage, Größe, Bewegung und Bewegungsrichtung der Objekte bestimmen.

Hören und Fühlen

Unter Wasser ist es lautlos? Ganz bestimmt nicht! Dort herrscht ein ordentlicher Geräuschpegel: Zähne knirschen, Luft wird ausgestoßen oder Flossenstrahlen werden aneinander gerieben. Gerade Fische, die Laute abgeben, besitzen einen guten Gehörsinn. So werden Geräusche, die etwa bei der Balz eine große Rolle spielen oder Konkurrenten abschrecken sollen, von kleinen flüssigkeitsgefüllten Röhrchen hinter den Augen aufgenommen. Die darin befindlichen Gehörsteinchen aus Kalk schwingen mit und feine Sinneszellen leiten die Informationen an das Gehirn weiter.

Auch über das Seitenliniensystem werden Töne wahrgenommen. Hierbei handelt es sich um das Hauptsinnesorgan der Fische. Nicht nur Töne, sondern auch Erschütterungen und Strömungen werden erkannt. Daher wird das Seitenliniensystem auch als Ferntastsinnesorgan bezeichnet. Während die Barteln und die gesamte Hautoberfläche der Fische mit Mechanorezeptoren ausgestattet sind und bei Berührung reagieren, hat das Seitenlinienorgan keinen Kontakt zu den Objekten. Es befindet sich seitlich unter der Haut und ist eine mit Schleim gefüllte Röhre, die über kleine Poren mit der Außenwelt verbunden ist. Feine Haarsinneszellen in diesem System nehmen die Bewegungen des Wassers wahr. Fische führen bildlich gesehen eine Bugwelle vor sich her. Trifft diese auf ein Hindernis, wird sie zum Seitenlinienorgan zurückgeworfen. So können Fische die Größe, Entfernung und Form eines Hindernisses feststellen.

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