Langeweile: Bitte draußen bleiben!

Langeweile beim Vierbeiner

Langeweile: Bitte draußen bleiben!

Während der kalten Monate mögen es Mensch und Tier eher warm und kuschelig. Doch egal, wie das Wetter ist: Hunde benötigen mehrmals täglich ausreichend Auslauf. Körperliche und mentale Aktivitäten halten tierische Hausgenossen schließlich fit und gesund. Fällt die Hunderunde im Winter doch einmal kürzer und die Spielstunde mit anderen Artgenossen sogar ganz aus, ist es am Hundehalter, für Abwechslung und Bewegung zu sorgen.

Jeder Hund faulenzt hin und wieder gern ein wenig. Allzu viel Entspannung und Ruhepausen können jedoch auf Dauer nicht nur zu einer unerwünschten Gewichtszunahme führen. Wird es im Hundeleben zu ruhig, kommt schnell Langeweile auf. Verhaltensauffälligkeiten können die Folge sein - irgendwie muss der Vierbeiner seine aufgestaute Energie abbauen.

Anzeichen für eine Unterforderung beim Vierbeiner können etwa ständiges Betteln und Heischen nach der Aufmerksamkeit des Halters sein. Auch das Zerbeißen aller möglichen und unmöglichen Gegenstände, die dem Vierbeiner unter die Pfoten kommen, ist ein klassisches Symptom für Langeweile. Ebenso können dauerhaftes Kratzen und Lecken des Fells einen unterforderten Vierbeiner charakterisieren.

Sind eventuelle krankheitsbedingte Auslöser für ein ungewöhnliches Verhalten des Hundes ausgeschlossen und treten die unerwünschten Handlungen verstärkt bei Beschäftigungsmangel auf, sollte der Halter unbedingt auf die Signale seines tierischen Hausgenossen reagieren und für Abwechslung im Alltag des Vierbeiners sorgen.

Training mit Köpfchen

Richtiges Spielen hat einen hohen kommunikativen Charakter, fordert den Hund körperlich und birgt gleichzeitig einen großen Teil Beziehungsarbeit in sich. Im Spiel lernt der Mensch, sein Tier gezielt zu motivieren, ihm feste Regeln aufzustellen und Grenzen zu setzen. Der Hund lernt im Gegenzug, diese Regeln und Grenzen zu akzeptieren. Darüber hinaus macht gemeinsames Spielen Hund und Halter Spaß und stärkt das „Wir-Gefühl“.

Grundvoraussetzung ist ein zum Spielen motivierter Hund. Wichtig ist daher, dass sich die Spiele nach den Bedürfnissen und Fähigkeiten des Tieres richten. Es sollte nicht unter-, aber auch keineswegs überfordert werden. Die Palette an Hundespielzeug ist groß. Um gemeinsam mit dem Vierbeiner aktiv zu werden, lassen sich aber auch Gegenstände, die in jedem Haushalt vorhanden sind, nutzen.

Spaß und Bewegung im Haus bringt zum Beispiel ein selbst gebauter Agility-Parcours. Hier sind der Kreativität kaum Grenzen gesetzt: Mit Besenstiel und Bücherstapeln lassen sich ein Sprunghindernis, mit einer über Stühle gespannten Decke ein zu durchquerender Tunnel bauen.

Auch Gehorsamkeitsübungen wie etwa das Lernen neuer Kommandos oder kleiner Tricks können den Vierbeiner immer wieder aufs Neue fordern und beschäftigen. Übungen wie das Wegräumen des eigenen Spielzeugs erfreuen dabei nicht nur den Hund.

Hundespielzeug

Bei allen Trainings- und Beschäftigungsübungen sollte der gemeinsame Spaß im Vordergrund stehen. Anfangs sollten die Ziele nicht zu hoch gesteckt werden, sodass Hund und Mensch schnell Erfolgserlebnisse haben und der Spaß am Spiel erhalten bleibt. Kleine Erfolge sollten gefeiert werden, stetiges Lob stärkt das Selbstbewusstsein und das Vertrauen des Vierbeiners in „seinen“ Menschen.

Intelligenz-Spielzeug

Intelligenz-Spielzeug

Nasenarbeit ist etwas für jeden Hund: Die Suche nach dem Lieblings-Leckerli, das auch im Haus versteckt werden kann, ist eines der einfachsten Suchspiele. Es fordert die gesamte Konzentrationsfähigkeit des Hundes und ist dazu auch noch mit einem köstlichen Erfolgserlebnis gekrönt. (Bild: Trixie, Dog Activity Gambling Tower)

Intelligenz-Spielzeug

 

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