Ansteckungsgefahr bei Vogelgrippe

Der hochansteckende Krankheitserreger H5N8, bekannt als Vogelgrippe, ist erneut in weiten Teilen Deutschlands aufgetreten. Als „natürliches Reservoir“ der Vogelgrippe gelten wildlebende Wasservögel wie Enten oder Gänse. Eine unmittelbare Übertragung der Vogelgrippe auf den Menschen ist mit entsprechenden Hygienemaßnahmen eher unwahrscheinlich. Trotzdem sollte in Gebieten, in denen die Vogelgrippe aufgetreten ist, besondere Vorsicht walten.

Die wichtigsten Maßnahmen, um einer Ansteckung von Menschen und Säugetieren gesichert vorzubeugen:

Stall- und Meldepflicht

Neben der Stallpflicht für Tiere gewerblicher Geflügelhalter gilt im Falle eines Ausbruchs von H5N8 auch für private Halter von gackerndem und schnatterndem Federvieh die Stallpflicht. Wer Hühner, Enten, Gänse oder anderes Geflügel sein Eigen nennt, muss dieses unverzüglich an amtlicher Stelle melden.

Im Falle eines Auftretens der Vogelgrippe dürfen die Tiere bis zum amtlich festgesetzten Termin nicht aus den betroffenen Gebieten herausgebracht werden. Erkundigen Sie sich dazu beim für Ihren Wohnort zuständigen Amt.

Stall- und Meldepflicht gilt für Tiere gewerblicher und privater Geflügelhalter.

Hygiene ist wichtig

Die vor allem im Kot erkrankter Tiere enthaltenen Erreger können über den Menschen durchaus auf andere Tiere wie etwa Hund und Katze weitergegeben werden und so für eine weitere Ausbreitung der Krankheit verantwortlich sein. Für Halter von Geflügel bedeutet das: Ausreichend Abstand halten, die Hände nach jedem Besuch bei den Tieren waschen und Schuhe, die mit dem Kot der fedrigen Pfleglinge in Kontakt gekommen sind, einer besonders intensiven Reinigung unterziehen. Bei Nichteinhaltung von Vorschriften, die der Vorbeugung einer weiteren Ausbreitung der gefährlichen Seuche dienen, drohen empfindliche Bußgelder.

Gesicherter Freigang für Hund und Katze

In Gebieten, in denen die Vogelgrippe gesichert aufgetreten ist, sollten auch Hunde- und Katzenhalter besonders aufmerksam sein. Hunde dürfen in den Sperrzonen auf keinen Fall frei und ohne Leine spazieren gehen. Auch auf den Freigang von Katzen sollte besser verzichtet werden. Eine Katze, die etwa einen an der Vogelgrippe verendeten Vogel frisst, kann sich durchaus mit der unangenehmen Seuche anstecken. Hunde sind nach derzeitigem Erkenntnisstand weniger anfällig für eine Ansteckung mit H5N8, könnten die Erreger aber auch von einem Spaziergang an den Pfoten mit nach Hause tragen.Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, wäscht seinem Vierbeiner vor dem Betreten von Wohnung oder Haus einfach die Pfoten. Auf den intensiven Körperkontakt zu freigehenden Katzen, die sich eventuell in Vogelgrippe-gefährdeten Gegenden aufgehalten haben, sollte besser verzichtet werden. Vergessen Sie nach dem Streicheln des Heimkehrers das Händewaschen nicht und tragen Sie beim Reinigen des Katzenklos vorsorglich Handschuhe.

Keine toten Vögel anfassen

Kadaver von Tieren, die an der Vogelgrippe gestorben sind, tragen den Erreger in sich. Tote Vögel aus der Haushaltung oder der freien Natur sollten daher keinesfalls mit bloßen Händen berührt oder mit nach Hause genommen werden. Fallen Ihnen vermehrt tote Tiere auf, informieren Sie bitte umgehend die zuständigen Behörden, etwa die Polizei oder das Veterinäramt.

Hunde sind weniger anfällig für die Ansteckung mit H5N8.

Wildvögel weiterhin füttern

Gerade im Winter ist die regelmäßige Fortführung der Fütterung von Wildvögeln besonders wichtig. Auch hier gilt: Nach dem Auffüllen und Reinigen von Futterplätzen und Wasserspendern sollten auf jeden Fall die Hände gewaschen und Schuhsohlen, die mit Vogelkot in Berührung gekommen sind, gereinigt werden. 

Weitere Informationen

Für weitere Informationen können Sie sich unter anderem an das Bürgertelefon zur Vogelgrippe (Schleswig-Holstein) wenden: 0431-1606666.
Hier finden Sie die Antworten des Robert Koch-Instituts auf häufig gestellte Fragen zur Vogelgrippe:

Kostenlose Vor-Ort-Beratung

Unser Fachpersonal in einem DAS FUTTERHAUS-Markt in Ihrer Nähe steht Ihnen gerne für sämtliche Fragen zu Wildvögeln zur Verfügung.


Unsere Empfehlung für eine artgerechte Ganzjahresfütterung:

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Weitere tierische Tipps zu Wildvögeln:

Ganzjährige Wildvogelfütterung

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Seit Jahren nehmen Anzahl und auch Vielfalt heimischer Wildvögel deutlich ab. Begründet ist diese Entwicklung neben der zunehmenden Bebauung freier Flächen unter anderem auch durch die Umstellung der Landwirtschaft auf nahezu wildkräuterfreie Monokulturen. Zudem sind unsere Gärten und Parks immer „aufgeräumter“, das Nahrungsangebot für Wildvögel wird dadurch geringer.Eine sachgerechte Zufütterung im heimischen Garten sowie auf Balkon oder Terrasse leistet einen wichtigen Beitrag zum Artenschutz und dem Erhalt der Artenvielfalt und ist gleichzeitig ein Naturerlebnis, das die Möglichkeit zur Beobachtung der Tiere am Futterplatz aus der Nähe bietet.

Brutstätten für Wildvögel

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Vor allem in Stadtgebieten werden natürliche Nistmöglichkeiten für Wildvögel zunehmend rarer. Bäume werden gefällt, Gebäude ohne Nischen und mit glatten Fassaden sowie aufgeräumte Gärten erschweren die Suche nach geeigneten Plätzen für den Nestbau. Nistkästen als Ersatz für natürliche Brutstätten werden daher gern angenommen und können auch auf einem Balkon zum Brüten einladen.

Vogelfutter

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Bei der Fütterung von Vögeln müssen unterschiedliche Vorlieben berücksichtigt werden. Viele Tierliebhaber unterstützen auch ihre gefiederten Gartenbewohner mit der Gabe von Vogelfutter speziell für Wildvögel.

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Badestelle für Vögel

Anhaltende Trockenheit macht nicht nur der Pflanzenwelt zu schaffen: Hat es im Hochsommer über Tage oder gar Wochen nur wenig oder gar nicht mehr geregnet, trocknen wichtige Wasserquellen, in denen Wildvögel baden und aus denen sie - und auch Insekten - ihr Trinkwasser beziehen können, langsam aber sicher aus. Pfützen gibt es schon lange nicht mehr und auch in natürlichen oder von Menschenhand angelegten Gräben oder Teichen sinkt der Pegel deutlich ab.