Die beliebtesten Süsswasserfische für Ihr Aquarium

In rund zwei Millionen deutschen Haushalten herrscht buntes Unterwassertreiben. Lesen Sie hier, wer es auf die Liste der beliebtesten Aquarienbewohner geschafft hat.

Der Guppy

Auch „Millionenfisch“ genannt, ist der lebendgebärende Guppy als Einsteigerfisch in die Aquarienwelt besonders beliebt. Er vermehrt sich schnell und unproblematisch und stellt an seinen Lebensraum keine übermäßig hohen Ansprüche. Damit der Guppykindergarten in Ruhe aufwachsen kann, sollte das Becken ausreichend Versteckmöglichkeiten bieten. Guppys mögen einen dichten Besatz mit feinfiedrigen Pflanzen.

Guppies im Süsswasseraquarium

Der Neonsalmler

Die Farbenpracht der Neonsalmler kommt besonders gut in nicht allzu hell beleuchteten Aquarien, vor einem dunklen Hintergrund oder üppigen Bepflanzungen zur Geltung. Feine Leuchtteilchen in den blauen Streifen auf der Körperseite werfen auch den kleinsten Lichtschein zurück. Neonsalmer fühlen sich nur in Gesellschaft wohl. Eine Neonsalmler-Gruppe sollte mindestens zehn Mitglieder haben.

Der Black Molly

Zoologisch heißen sie Spitzmaulkärpfling. Von Natur aus sehr robust, sind die schwarzen Mollys in der Haltung relativ anspruchslos. Die friedfertigen Tiere pflanzen sich mehrfach im Jahr fort. Ihre Fischkinder kommen lebend zu Welt. Erwachsene Mollys halten sich vorwiegend in der oberen Aquarienzone auf, der Nachwuchs wächst am besten gut versteckt in der dichten Bepflanzung des Beckens auf.

Der Zwergwels

Zwergwelse suchen den Grund des Aquariums unermüdlich nach Essbarem ab. Sie ernähren sich von abgestorbenen Pflanzenteilen und anderem Biomüll, der auf den Grund des Aquariums sinkt. Mit ihrem breiten Kopf und dem schlanken Hinterende haben sie durchaus etwas Uriges. Tagsüber halten Zwergwelse sich gern in Höhlen und anderen Verstecken auf.

Der Harnischwels

Harnischwelse sind fleißige Fensterputzer. Mit ihrem großen Saugnapfmund befreien diese Vegetarier die Scheiben von Algen und den Bodengrund von Sedimenten. Wärmeliebend und robust schwimmen Welse im Notfall auch durchs Becken, halten sich aber vorwiegend an einer Unterlage fest. Während ihrer Ruhezeiten graben sie sich gern im Bodengrund ein.

Der Skalar

Die eleganten Segelflosser kommen ursprünglich aus dem Amazonas und verlangen nach einem gut beheizten Becken. Wassertemperaturen zwischen 24 und 28 °C sorgen für Wohlbehagen. Imposant ihre Körpergröße: Ausgewachsen können Skalare über 20 cm hoch und bis zu 15 cm lang werden. Entsprechend groß sollte das Fischheim sein. Der Schwarmfisch Skalar ist ausgewachsen übrigens ein Allesfresser. Seine Mitbewohner sollten daher mit Bedacht ausgewählt werden.

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Der Schwertträger

Schwertträger gibt es sowohl in schlichten Tarnfarben als auch in leuchtendem Rot. Wie Guppy und Molly gehört der Schwertträger zu den lebendgebärenden Zahnkarpfen. Bis zu 150 winzige Fischbabys setzt das Schwertträger-Weibchen bei der Geburt ins Becken ab. Die Weibchen sind wesentlich größer und fülliger als die schwerttragenden Männchen.

Die Prachtschmerle

Pracht- oder auch Clownschmerle genannt, sind diese farbenfrohen und geselligen Fische wertvolle Helfer bei der Pflege des Aquariums. Am Grund des Beckens lebend, bearbeiten und säubern sie mit ihrem Maul Wurzeln, Substrat und Steine. Auf dem Speiseplan der wärmeliebenden Schmerlen stehen in erster Linie Schnecken. Bei guter Pflege können Schmerlen bis zu 20 Jahre alt werden.

Prachtschmerle
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