Hallo Spatz

Spatz im Garten

Hallo, Spatz!

Nachdem die Spatzenbestände in den letzten drei Jahrzehnten deutlich zurückgegangen waren, nimmt die Anzahl der kleinen Singvögel nun langsam wieder zu. Mit ein paar Vorkehrungen wird auch der eigene Garten zur attraktiven Anflug- und Brutstelle für die fröhlichen Piepmätze.

Der Haussperling hat es wahrhaft nicht immer leicht gehabt: Als Kulturfolger kam er mit Ackerbauern aus den Steppen Vorderasiens nach Mitteleuropa und siedelte sich mit Vorliebe in unmittelbarer Nähe bäuerlicher Anwesen an. Sehr zum Unwillen fleißiger Landleute, denn die gewitzten Vögel taten sich scharenweise an den mühsam erwirtschafteten Früchten von Acker und Baum gütlich und richteten dadurch teils erheblichen Schaden an.

Fortan wurde den lästigen Spatzen massiv nachgestellt, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes: Kopfgelder wurden ausgesetzt, Nester ausgenommen oder zerstört.

Bis in die 1950er Jahre war die Spatzenbekämpfung üblich. Die Folge war eine deutliche Bestandsreduzierung der eigentlich robusten und äußerst anpassungsfähigen Vögel.

Spatz auf Gartenzaun

Wenn Spatzen von den Dächern pfeifen

Auch in unseren Städten finden sich immer weniger Spatzen. Die Gründe dafür sind vielfältig. So finden die Tschilper als typische Gebäudebrüter immer weniger Nistmöglichkeiten, denn Nischen, Spalten und Hohlräume an und in Bauwerken, die sich zum Nestbau eignen, werden im Zuge von Renovierungs- und Modernisierungsarbeiten oftmals verschlossen. An den glatten Fassaden der meisten Neubauten kann kein Spatz brüten. Ein weiterer Engpass ist das Nahrungsangebot zur Jungenaufzucht, denn die Junioren sind auf Insektennahrung angewiesen, die gerade in dicht bebauten Bereichen immer rarer wird.
   

Wohnraum schaffen

Nistkästen bieten den fröhlichen Sängern Unterschlupf und sichere Nistmöglichkeiten. Mit Efeu und Wein berankte Häuserfassaden erfreuen nicht nur das menschliche Auge. Auch Spatzen lieben das dichte Grün. Oft versammeln sich ganze Schwärme zum großen Palaver und Insektenfang im Rankengewächs. Im Garten angepflanzte heimische Gehölze wie Vogelbeere, Holunder oder Kornelkirsche und Beerensträucher wie Johannis-, Heidel- oder Brombeere laden fleißige Vogeleltern auf einen vitaminreichen Snack ein. Dichte Hecken, etwa aus Buchenpflanzen, behalten auch in der kälteren Jahreszeit lange ihr Laub und bieten so ganzjährig Schutz vor Feinden sowie einen angenehmen Schlafplatz für ganze Spatzenschwärme.

Das schmeckt nicht nur dem Spatzen

Räumen Sie Ihren Garten nicht zu sehr auf: Vogelmiere und Löwenzahn sind kein „Unkraut“, sondern erweitern den Speiseplan vieler Wildvögel. Eine Ecke des Grundstücks, begrünt mit
bunten Wildblumen wie Mohn und Kornblumen, ist ein toller Farbklecks und wird zudem viele verschiedene Insekten anziehen. Das Spatzenrestaurant ist eröffnet! Wenn jetzt noch ein Sandbad zur Verfügung steht, in dem mit viel Palaver lästige Parasiten aus dem Federkleid vertrieben werden, ist die Welt der kleinen Sänger wieder ein wenig schöner geworden.

Nistkästen, die ein Einflugloch mit einem Durchmesser von 30 bis 32 mm haben, werden von Spatzen bevorzugt als Unterschlupf und für die Aufzucht des Nachwuchses angenommen. Viele verschiedene Spatzeneigenheime sowie eine große Auswahl an Wildvogelfutter erhalten Sie in Ihrem DAS FUTTERHAUS.

Finden Sie Ihren

DAS FUTTERHAUS-Markt

Ihr nächster DAS FUTTERHAUS-Markt ist nur einen Klick entfernt. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
100% Einkaufen 2% sparen

100% Einkaufen

2% sparen

Mit der FUTTERKARTE erhalten Sie immer 2% Rabatt!
Außer auf Sonderangebote.

Nie wieder aktuelle Angebote verpassen!

activa Großsittiche

activa Großsittiche

activa Alles Gute für Großsittiche: Ausgewogene und vielfältige Saatenmischung mit Vogelgrit, Früchten und Aminosäuren.

activa Alles Gute für Großsittiche
activa Großsittiche