Federlinge

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Federlinge

Unsere geflügelten Freunde können leider auch unschöne Mitbewohner beherbergen: Federlinge verursachen unangenehmen Juckreiz und zerstören das Gefieder. Ein Thema, das unter die Federn geht.

Wiltlebende Wellensittiche in Schwärmen

Was sind Federlinge?

Federlinge sind außen am Körper ansässige Parasiten. Sie leben im Gefieder ihrer Wirtstiere und ernähren sich von den Federn.

Es gibt verschiedene Federlingarten, die jeweils bevorzugte Vogelgruppen befallen. Die Körpergröße der sechsbeinigen Tierchen kann bis zu drei Millimeter betragen. Die meisten Arten sind dunkel gefärbt.

Welche Vogelarten sind häufig betroffen?

Ein erhöhtes Risiko, von Federmilben heimgesucht zu werden, können Ziervögel haben, die durch ihre Haltung in Gartenvolieren Kontakt zu Wildvögeln haben. Bei den meisten Sitticharten kommen Federmilben eher selten vor.

Woran ist ein Befall zu erkennen?

Auffällig ist bei einem Befall das struppige Gefieder mit den zersplissenen Federn. Aufmerksame Beobachter bemerken vielleicht auch, dass die gefiederten Freunde auf Grund des Juckreizes viel unruhiger sind, frieren oder abmagern. Während die Federlinge selbst meist schwer zu entdecken sind, lassen sich die Nissen und Larven an Hand bräunlicher Verfärbungen an den Unterseiten des Großgefieders, vor allem an den Flügeln, erkennen. Die Spitzen der Federn sind bei einem Befall angefressen, viele weisen dann in der Mitte sogar Löcher auf. Starker Befall kann zur Flugunfähigkeit führen.

Was tun, wenn ein Befall vermutet wird?

Wird ein Parasitenbefall vermutet, ist es sinnvoll, einen vogelkundigen Tierarzt zu Rate zu ziehen. Häufig wird der Befall durch Federlinge mit einem Puder behandelt, der den Wirkstoff Pyrethrum enthält.