Vogelhaltung

Das Vogelheim spielt im Vogelleben eine entscheidende Rolle. Es dient gefiederten Hausgenossen als Rückzugs- und Ruheort. Hier stehen frisches Futter und Wasser zur Verfügung, hier wird übernachtet, gespielt und sich in aller Ruhe der gegenseitige Gefiederpflege gewidmet. Um als artgerechtes Heim für seine Bewohner zu dienen, müssen einige wichtige Regeln befolgt werden.

Vogelkäfig oder Voliere: Die richtige Größe

Das Vogelheim muss den individuellen Bedürfnissen seiner Bewohner angepasst sein. Ein zu kleines Zuhause macht seine Bewohner auf Dauer krank. Ausschlaggebend bei der Größenwahl des Vogelkäfigs ist neben der Vogelart natürlich auch die Anzahl des Besatzes und auch hier ist das Motto: Je größer, desto besser! Als grobe Faustregel gilt: Das Vogelheim muss mindestens so viel Platz bieten, dass seine Bewohner darin kleine Strecken fliegen können, ohne dass ihre Schwingen in Berührung mit den Wänden kommen.

Außenvoliere statt Vogelkäfig

Einige robuste Vogelarten können ganzjährig im Freien gehalten werden. Als Heim dient ihnen eine Außenvoliere mit integrierter Schutzhütte, die die Tiere in der kalten Jahreszeit vor frostigen Temperaturen schützt. Vogelheime in vielen Größen, Formen und Farben sowie das richtige Futter und Zubehör für Sittiche, Kanarien, Finken und Papageien finden Sie in Ihrem DAS FUTTERHAUS.

Bei der Sitzstangen-Auswahl und dem Niveau, auf dem sie angebracht werden, sollte variiert werden.

Die Einrichtung

Zur Grundausstattung eines jeden Vogelheims gehören Futter- und Wassernapf, Mineralstein, Schnabelwetzstein und Sepiaschale. Sitzstangen sollten auf unterschiedlichen Niveaus angebracht werden. An Sitzästen aus Naturholz können übrigens gleichzeitig Schnabel und Krallen gewetzt werden. Der Boden wird mit einer Schicht Vogelsand bedeckt, der mit Kalk oder Muschelgrit angereichert ist. Darüber hinaus gibt es jede Menge Zusatzausstattung, die zum Bewegen und Spielen animiert, darunter Klettergeräte, Schaukeln oder Leitern. Achten Sie jedoch darauf das Zuhause Ihres gefiederten Freundes nicht zu überfüllen, schließlich brauchen Vögel in erster Linie Platz. Viele Ziervögel schätzen das tägliche Plantschen im Vogelbad. Ein Badehäuschen lässt sich meist einfach vor die Tür des Vogelheims einhängen.

Die Kletterstäbe

Viele Vögel sind begnadete Kletterer. Daher sollte ein Vogelheim an mindestens zwei Seiten über waagerechte Kletterstäbe verfügen. Je nach Größe des Vogels muss auch der Abstand der Stäbe beachtet werden. Zu kleine Abstände bergen ebenso wie zu große Abstände ein Verletzungsrisiko.

Der richtige Standort

Der Standort des Vogelheims muss gut überlegt sein. Das Zuhause Ihres Vogels braucht frische Luft, darf aber keiner Zugluft ausgesetzt sein. Lärmquellen wie Fernseher und Stereoanlage gehören nicht in sein direktes Umfeld. Tageslicht ist fürs Vogelglück ein absolutes Muss. Trotzdem müssen die Tiere die Möglichkeit haben, sich an heißen Tagen an einen schattigen und kühlen Platz zurückzuziehen. Und die Behausung dient nach dem Freiflug auch als Landeplatz: Eine freie Einflugschneise verhindert halsbrecherische Flugmanöver.

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Weitere tierische Tipps für Zier- und Wildvögel:

Ganzjährige Wildvogelfütterung

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Seit Jahren nehmen Anzahl und auch Vielfalt heimischer Wildvögel deutlich ab. Begründet ist diese Entwicklung neben der zunehmenden Bebauung freier Flächen unter anderem auch durch die Umstellung der Landwirtschaft auf nahezu wildkräuterfreie Monokulturen. Zudem sind unsere Gärten und Parks immer „aufgeräumter“, das Nahrungsangebot für Wildvögel wird dadurch geringer.

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Viele Insekten übernehmen wichtige Aufgaben in unseren Gärten. Sie bestäuben Pflanzen, halten Schädlinge auf Abstand und erhalten so das ökologische Gleichgewicht. Ein Insektenhotel bietet Nisthilfe, Unterschlupf und einen Überwinterungsplatz für geflügelte Nützlinge.

Brutstätten für Wildvögel

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Wellensittiche sind geschickte Flieger. Für ihre beeindruckenden Flugmanöver brauchen sie kräftige und gesunde Federn. Weil sich ihr Federkleid mit der Zeit abnutzt, tauschen Sittiche ihr Gefieder regelmäßig aus. Die ein oder andere Feder wird dabei permanent ersetzt. Kommt es zu flächendeckendem Federaustausch, befindet sich ihr Vogel in der Mauser.