Die Ernährung von Reptilien

Ausgewogen und abwechslungsreich: Viele Terrarien-Tiere benötigen sowohl pflanzliche als auch fleischige Komponenten für eine artgerechte Fütterung. Bei der Zusammenstellung der Reptilien-Speisekarten sollte unbedingt auf die artspezifischen Anforderungen jedes Tieres geachtet werden. Auch in freier Natur stellen sich die Tiere ihre Nahrung ganz individuell, den aktuellen Bedürfnissen angepasst, zusammen. Daher lassen sich allgemeine Futter-Regeln für die Haltung von Terrarientieren nicht aufstellen. Eine einseitige Ernährung, die über einen längeren Zeitraum auf immer wiederkehrenden Futtermitteln basiert, kann Mangelerscheinungen und daraus resultierend Krankheiten bei den Pfleglingen in unseren Terrarien bewirken.

Futterinsekten

Einige Terrarienbewohner, wie etwa Frösche, verspeisen lebende Futterinsekten. Das Aufspüren, Jagen und Erbeuten der Futtertiere ist Teil ihres natürlichen Verhaltens. Schildkröten hingegen jagen nicht: sie spüren ihre Nahrung mithilfe eines ausgeprägt guten Geruchssinns auf und fressen auch bewegungslose Futtertiere. Grundsätzlich gilt: Je größer der Pflegling, desto größer ist auch sein Futtertier. Gängige Futterinsekten sind Würmer, Schaben, Fliegen und Grillen. Diese sind als Lebendfutter in vielen Märkten von DAS FUTTERHAUS erhältlich.

Futterpflanzen

Relativ einfach zu ernähren sind die Vegetarier unter den Terrarientieren. Der gemischte Obst- und Gemüseteller sollte täglich frisch zubereitet werden. Neben Früchten und diversen Gemüsesorten dürfen auch einige Blumen, Blütenblätter sowie Kräuter im Angebot sein. Bitte achten Sie sowohl beim Einkauf als auch beim Selberpflücken des frischen Grünfutters darauf, dass alle Nahrungskomponenten ungespritzt, d.h. weder mit Pestiziden noch mit Düngemitteln, behandelt sind.

Nahrungsergänzungen

Empfehlenswert: das Präparieren von Futtertieren und -pflanzen mit einem speziellen Vitamin-/Mineralstoffpräparat. Dieses stärkt, vor allem in besonderen Lebensphasen wie der Trächtigkeit oder nach überstandener Krankheit, das Immunsystem der Terrarienbewohner. Genaue Fütterungsempfehlungen für Ihr Terrarientier geben Ihnen gern die Spezialisten in Ihrem DAS FUTTERHAUS-Markt.

Kostenlose Vor-Ort-Beratung

Das Fachpersonal in einem DAS FUTTERHAUS-Markt mit Terraristikabteilung berät Sie gerne zu sämtlichen Fragen zu Ihrem Terrarienbewohner.


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Weitere tierische Tipps zur Terraristik:

Die richtige Pflege für Ihr Terrarium

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Immer schön sauber bleiben! Der Lebensraum von Bartagame und Co. bedarf einer regelmäßigen Pflege. Neben der Reinigung des Futterplatzes, der täglich von eventuellen Futterresten befreit werden muss, ist auch die Wasserstelle stets sauber zu halten und mit frischem Nass zu befüllen.

Die Einrichtung eines Terrariums - Terrascaping

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Ein Terrarium, ein wenig Sand, ein Ast und ein Reptil? Terraristik ist viel mehr! Beim Einrichten eines Reptilienheims sind der Fantasie so gut wie keine Grenzen gesetzt. Einzige Voraussetzung: Artgerecht muss die Wohlfühloase für Frosch, Bartagame und Co. sein.

Das Aquaterrarium

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Obwohl der größte Teil der Erde mit Wasser bedeckt ist, verließen im Laufe der Evolution viele Wassertiere ihren angestammten Lebensraum und eroberten das Land. Einige von ihnen blieben dem nassen Element allerdings weiter verbunden und leben nun am Übergang zwischen Wasser und Land. Wer Tiere mit einer Vorliebe für diese Art abwechslungsreicher Wohnorte zuhause pflegen möchte, benötigt ein Aquaterrarium, eine Mischung aus Aquarium und Terrarium. Dabei ist das Verhältnis zwischen Land- und Wasserteil sehr variabel, je nachdem, welche Tiere in das Becken einziehen sollen. In der Praxis wird dann von einem Aquaterrarium gesprochen, wenn der Wasserteil mehr als die Hälfte der Grundfläche des Terrariums einnimmt.

Das Jemenchamäleon

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Eine wahre Augenweide! Aufgrund seiner relativ robusten Art und der geschmeidigen Bewegungen gehört das Jemenchamäleon zu den beliebtesten in der Terraristik gehaltenen Chamäleonarten. Die Haltung eines Chamäleons im heimischen Terrarium erfordert jedoch einige Erfahrung. Das Jemenchamäleon, ursprünglich beheimatet in Saudiarabien und im namengebenden Jemen, besiedelt unterschiedlichste Lebensräume. Ausgewachsene, männliche Tiere können eine Körperlänge von gut 50 cm erreichen, die Weibchen werden im Schnitt 30 bis 35 cm groß. Die ausgeglichenen und ruhigen Tiere können mit ein wenig Geduld durchaus handzahm werden.

Die Bartagame - Urzeitfeeling im Wohnzimmer

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Bartagamen stammen eigentlich aus dem warmen Australien und erfreuen sich in unseren Breiten immer größerer Beliebtheit. Wer mit dem Gedanken spielt, sich ein Terrarium anzuschaffen, findet in den possierlichen kleinen Drachen ein mit der Zeit zutrauliches und in der Haltung relativ einfaches Heimtier.