Die Ratte im Porträt

Seit Jahrhunderten leben Ratten in der der Nähe der Menschen. Anpassungsfähig und robust können sie sich nahezu allen Lebensbedingungen anpassen. Als Heimtier gehalten, bestechen die possierlichen Tiere nicht nur durch ihre Intelligenz.

Vom Menschenschreck zum Heimtier

Die heute als Haustier verbreitete Farbratte stammt von der Wanderratte ab. Diese erlangte als gefürchteter Nahrungsmittelschädling und Überträger von Krankheiten bereits früh fragwürdigen Ruhm. Einen Umstand, den sich Schausteller im 20ten Jahrhundert zu Nutze machten: Eine Ratte aus der Nähe zu betrachten, ohne ihr dabei zu Nahe kommen zu müssen, reizte die Besucher. So entpuppte sich die Ratte als echter Publikumsmagnet. Unter Obhut der Schausteller wurden die nachfolgenden Rattengenerationen immer zahmer und erwiesen sich durch ihre Hohe Intelligenz mehr und mehr als faszinierende Tiere. So entwickelte sich aus der Kuriositätenschau nach und nach die heutige Form der Rattenhaltung als Haustier.

Im Sozialverhalten unschlagbar

Haben sich Ratten einmal auf „ihren“ Menschen fixiert, wird dieser als „Oberratte“ voll akzeptiert. Mit ein wenig Geduld werden die Nager sehr zutraulich, lassen sich durch die Gegend tragen und krabbeln mit größtem Vergnügen unter der menschlichen Kleidung hindurch. Körperkontakt ist neben der Nahrungsaufnahme sowieso das Größte im Leben einer Ratte. Ausgiebiges Kuscheln mit Artgenossen im Schlafhäuschen, das gegenseitige Fellputzen oder auch das Schmusen mit der menschlichen Bezugsperson sind wichtig.

Zum Spielen aufgelegt

Ratten sind dämmerungs- und nachtaktiv. Nach einem verschlafenen Tag freuen sich wache Tiere über eine Spiel- und Schmuseeinheit vom Sozialpartner Mensch. Das macht sie zum idealen Haustier für alle, die tagsüber arbeiten müssen. Um die intelligenten Nager geistig und körperlich auszulasten, sollte tägliches Entertainment Standard sein. Ein Parcours, der zum Rennen, Klettern und Balancieren anregt, ist ein tierischer Spaß für alle Beteiligten. Und kleine Zirkusnummern wie das Männchen machen, lernen Rennen mithilfe eines über den Kopf gehaltenen Leckerlis ganz schnell.

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Immer gut gepflegt

Die Pelznasen sind sehr reinliche Tiere, die einen Großteil des Tages damit verbringen sich zu putzen. Ratten benutzen die Toilette in ihrem Eigenheim und kommen nicht auf die Idee ihr eigenes Nest zu beschmutzen. Die gut gepflegte Ratte schätzt von Zeit zu Zeit ein Ganzkörperbad in einer kleinen Wanne mit lauwarmem Wasser oder die ausgiebige Fellpflege in einer Schale mit frischem Vogelsand.

In der Gruppe ein Hit

Ratten sollten niemals als Solisten gehalten werden. Sie sind Rudeltiere und brauchen in jedem Fall mindestens zwei Artgenossen zum Glücklich sein. Denn erst ab Triogröße können sie sich sicher und geborgen fühlen. Keine Angst: Auch in der artgerechten Gruppenhaltung bleibt der Mensch eine wichtige Größe im Alltag einer Ratte. Voraussetzung ist jedoch, dass er sich ausreichend mit seinem Nager beschäftigt.


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Als sogenannte „Körnerfresser“ ernähren sich Ratten hauptsächlich von Getreide und Sämereien. Dennoch schätzen die klugen Nager eine abwechslungsreiche Kost. Die solide Grundlage der Ratten-Ernährung bildet ein hochwertiges Trockenfutter, bestehend aus Getreide und Sämereien. Die richtige Futtermenge ist gefunden, wenn die Rattenbande am nächsten Tag nur einen kleinen Futterrest im Napf gelassen hat.

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Weiß, wildfarben, beige oder braun, einfarbig oder mit verschiedensten, interessanten Zeichnungen: Farbratten sind charmante und besonders intelligente Hausgenossen, die ihrem menschlichen Halter meist ausgesprochen zugetan sind. Auch bei artgerechter Pflege, in der mindestens drei Tiere zusammengehalten werden, können sie sehr zahm werden.

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