Umzug ins Sommerquartier

Endlich wieder Frühling! Zeit, Familie Mümmelmanns Sommerquartier in Schuss zu bringen oder bislang im Haus gehaltene Hopser auf den Umzug an die frische Luft vorzubereiten. Schließlich fühlen sich Langohren mit ordentlich Auslauf und frischer Brise um die Löffel erst so richtig wohl.

Umzug ohne Väterchen Frost

Sobald die Temperaturen so weit angestiegen sind, dass gesichert kein Nachtfrost mehr zu befürchten ist, kann der Umzug ins Freigehege erfolgen. Je nach Region und Wetterlage kann das bis in den Mai hinein dauern.

Gehege mit viel Platz

Wie immer bei der Haltung von Tieren gilt: Je größer das Gehege, desto besser! Das gilt insbesondere für Tiere, die ganzjährig draußen gehalten werden sollen. Planen Sie vorausschauend, damit im Winter ausreichend Platz ist, um sich warmzulaufen.

Wählen Sie einen windgeschützten Standort für den Freilauf, der zudem keiner direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist. Ein Teil des Auslaufs sollte überdacht sein.

Bauplan für Buddelfreunde

Kaninchen sind große Tunnelbauer: Einen halben Meter tief in den Boden eingelassene Seitenwände machen die Freiluftanlage ausbruchsicher. Ein gespanntes Netz oder eine Drahtabdeckung bieten Schutz vor natürlichen Feinden wie Greifvögeln, Mardern oder Nachbars Katze.

Eine Schatten spendende Abdeckung ist ein Muss an heißen Sommertagen. Die Vorteile einer Teilbedachung liegen auch bei Regenwetter klar auf der Hand. Schließlich mögen Kaninchen weder Nässe noch Wind. Falls es doch einmal längere Zeit regnet und das Außengelände feucht wird, kann eine Schicht Rindenmulch für matschfreien Bodengrund im Auslauf sorgen.

Schlafhaus und Rückzugsort

Kaninchen sind Fluchttiere. Wenn sich Ihre Langohren nicht selber eine Höhle buddeln, freuen sie sich über eine Reihe von Versteckmöglichkeiten. Auch ein Ausguck wird gern angenommen. Aus erhöhter Sitzposition, etwa auf einer Holzkiste, lässt sich die Schnuppernase gut in den Wind halten und das Gelände überblicken. Dringend erforderlich ist ein wetterfestes und kuscheliges Schlafhäuschen. Um Staunässe zu vermeiden, sollte dieses etwas erhöht und nicht direkt auf dem Boden stehen und mit frischem Stroh ausgelegt sein.


Langsam einmümmeln

Gewöhnen Sie Ihre Kaninchen vorsichtig an den Verzehr frischen Grünzeugs. Bieten Sie Ihren Tieren peu à peu Kräuter, Gräser und frisches Blattwerk von Obst- und Nussbäumen an. Steigern Sie langsam die Mengen. Setzen Sie Ihre Kaninchen zudem bitte nie ohne eine Eingewöhnungsphase auf die Wiese! Zu groß ist die Gefahr, dass sich die Tiere überfressen, was Darmreizungen, Durchfall und Bauchschmerzen verursachen kann.

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Verschiedene Sorten Grünfutter sorgen nicht nur für beliebte Abwechslung auf dem Kaninchen-Speiseplan. Sie versorgen unsere Langohren auch mit Vitaminen, Eiweißen und Kohlenhydraten. Kaninchen sind reine Pflanzenfresser. Knuspriges Heu als Hauptbestandteil der Kaninchenernährung enthält bereits viele dringend benötigte Vitamine. Frisches Grün, dazu Obst und Gemüse, liefern den Tieren zusätzlich wichtige Kohlenhydrate, Fette, Eiweiße, Mineralien und Vitamine.

Kaninchenfutter - Ordentlich was zu mümmeln!

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Die Nahrung eines Kaninchens in der freien Wildbahn besteht vor allem aus Gräsern und Kräutern, Blättern und Zweigen. Je nach Jahreszeit stehen Obst und Gemüse mit auf dem Speiseplan.

Maniküre für Kaninchen

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Die Krallen unserer Kaninchen, Hasen und Meerschweinchen sind für die Tiere wichtige Arbeitswerkzeuge. Werden die tierischen „Fingernägel“ jedoch zu lang, schränken sie die Tiere nicht nur in ihren Bewegungen ein: Fehlstellungen der Zehen und Entzündungen können die Folge sein. Unser tierischer Tipp: Krallenpflege beugt vor. Wie die menschlichen Fingernägel bestehen auch die Krallen unserer nagenden Hausgenossen aus Horn. Die ständig nachwachsenden Krallen benötigen die Tiere zum Buddeln, Klettern, Hüpfen, Fressen und Rennen. Bei wildlebenden Tieren nutzen sich diese Hornfortsätze ständig ab. Da unsere Haustiere sich jedoch in erster Linie auf weichen Untergründen wie Einstreu und Heu bewegen, wachsen die Krallen meist schneller, als sie sich abwetzen. Daher sollten besonders Müffelmänner und Meerschweine in Innenhaltung einem regelmäßigen Krallen-Check unterzogen werden.