Rundum guter Hoffnung

Trächtigkeit bei der Katze

Während Trächtigkeit und Geburt zeigt sich die Selbstständigkeit einer Katze: Die meisten Samtpfoten meistern diese besondere Herausforderung ganz souverän allein.

Tierärztin Dr. Regine Rottmayer über „andere Umstände“ im Katzenreich:

Die Trächtigkeit einer Katze dauert in der Regel etwa 65 Tage. Schwankungen sind etwa bedingt durch Rasse oder Wurfgröße möglich. Tierärzte können eine Trächtigkeit bei der Katze etwa ab Tag 16 per Sonografie oder ab Tag 25 nach der Paarung durchAbtasten des Muttertieres bestätigen.

Regelmäßiger Gesundheitscheck

Idealerweise werden bereits vor einer Paarung die Grundlagen für eine gesunde und erfolgreiche Trächtigkeit geschaffen. Dazu gehören eine tierärztliche Untersuchung, die eventuell erforderliche Auffrischung des Impfschutzes oder eine Entwurmungskur.

Zur Sicherheit sollte mit dem Tierarzt der normale Ablauf einer Katzengeburt besprochen werden - und auch, was bei Abweichungen zu tun ist. Legen Sie sich zu Hause eine Notfallnummer bereit, damit Sie bei eventuellen Unregelmäßigkeiten schnell handeln können.

Energiereiche Nahrung

Während der Trächtigkeit empfiehlt es sich, der Mutterkatze ein hochwertiges Aufzuchtfutter anzubieten. Dieses ist besonders energiereich, enthält essentielle Amino- und Fettsäuren sowie wichtige Vitamine und Mineralstoffe und kann auch nach der Geburt weitergegeben werden. Mit dieser Nahrung werden auch die Jungtiere optimal versorgt, wenn sie von der Muttermilch auf feste Nahrung umsteigen. Eine Katze wird in der Trächtigkeit mehrmals am Tag kleinere Mengen Futter aufnehmen. Es sollte also immer etwas zu Fressen im Napf sein. 

Kontrolliert füttern

In der ersten Hälfte der Trächtigkeit sieht man der Katze ihren „Babybauch“ noch nicht an. In dieser Zeit gilt es eine eventuelle Gewichtszunahme der Katze gut im Blick zu behalten: Übergewicht kann während der Geburt zu Komplikationen führen.
In der zweiten Hälfte der Trächtigkeit arbeitet der Katzenkörper auf Hochtouren. In dieser Phase ist es wichtig, das Tier ausreichend und mengenmäßig nach Belieben mit Futter zu versorgen. Wasser muss selbstverständlich immer zur freien Aufnahme zur Verfügung stehen.
Bei der Verwendung hochwertiger und ausgewogener Futtermittel kann und sollte auf weitere Nahrungsergänzungsmittel verzichtet werden. 

Wesensänderung erlaubt

Das Verhalten einer Katze kann sich in der Trächtigkeit durchaus verändern. Manche Tiere sind auffällig schmusebedürftig, andere Tiere wiederum suchen eher Ruhe und ziehen sich von ihren Menschen eher zurück. Auch wenn es schwer fällt: Bitte lassen Sie die werdende Katzenmama gewähren und geben Sie ihr den Freiraum, den sie braucht, um sich wohlzufühlen. 

Gut vorbereitet

Bieten Sie ein kuscheliges Nest an einem ruhigen und zugfreien Platz für die Geburt an. Geeignet ist beispielsweise eine Kiste oder ein Karton, der mit waschbaren Tüchern oder Einwegunterlagen bestückt ist.
Idealerweise ist sie so beschaffen, dass die Mutterkatze bequem ein- und aussteigen kann und gleichzeitig die Jungen nicht herauspurzeln können.

Ob die werdende Katzenmutter den ihr für Geburt und Aufzucht zur Verfügung gestellten Platz genauso gut findet wie ihr Mensch, entscheidet sie letztendlich selbst. Wundern Sie sich nicht, wenn der Nachwuchs statt in der vorbereiteten Wurfkiste dann doch im Kleiderschrank zur Welt kommt und dort seine ersten Lebenstage verbringt.

Wenn's los geht

Zieht sich die werdende Mutter zurück, stellt die Futteraufnahme ein oder verweilt länger an einem Liegeplatz, steht die Geburt meist kurz bevor. Katzen bringen ihren Nachwuchs in der Regel sehr selbstständig zur Welt und möchten dabei auch nicht gestört werden.
Selbstverständlich sollten Sie Ihr Tier aber mit ein wenig Abstand beobachten, um bei Unregelmäßigkeiten den Tierarzt zu konsultieren.

Handlungsbedarf besteht etwa dann, wenn die Katze auffällig lange Presswehen hat, ohne dass das erste Jungtier erscheint.

Zwischen der Geburt der einzelnen Jungtiere können übrigens schon einmal zwischen zehn Minuten und einer knappen Stunde vergehen. Auch wenn sich vor oder während der Geburt Ausfluss zeigt, der nicht klar und flüssig ist, sollte umgehend ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden. 

Dr. Regine Rottmayer ist Tierärztin und Expertin für alle Themen rund um die Heimtierhaltung: www.pet-expertise.de
In ihrer Funktion als Coach für Mitarbeiter des Zoofachhandels unterstützt sie DAS FUTTERHAUS bei vielfältigen Schulungs- und Weiterbildungsangeboten.

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