Wie Sie mit Ihrem Hund spielen können

Was gibt es Schöneres, als unter blauem Himmel mit seinem Vierbeiner über Wiesen zu tollen und dabei spielerisch die Hund-Mensch-Beziehung zu stärken? Doch auch Spielen will gelernt sein. Erfahren Sie, wie Sie Ihren vierbeinigen Freund spielerisch für den Alltag wappnen. Richtiges Spielen hat einen hohen kommunikativen Charakter, fordert den Hund körperlich und birgt gleichzeitig einen großen Teil Beziehungsarbeit in sich. Im Spiel lernt der Mensch, sein Tier gezielt zu motivieren, ihm feste Regeln aufzustellen und Grenzen zu setzen. Der Hund lernt im Gegenzug, diese Regeln und Grenzen zu akzeptieren. Darüber hinaus macht gemeinsames Spielen Hund und Halter einfach viel Spaß und stärkt ungemein das „Wir-Gefühl“.

Welche Grundregeln gelten bei jedem Spiel?

Grundvoraussetzung ist ein zum Spielen motivierter Hund. Wichtig ist daher, dass sich die Spiele nach den Bedürfnissen und Fähigkeiten des Hundes richten. Er sollte nicht gelangweilt, aber auch keineswegs überfordert werden. Zu jedem Spiel gehören zudem Spielregeln, die vom Menschen festgelegt werden und vom Hund eingehalten werden müssen. Nur so bewirkt das gemeinsame Spiel einen Lernerfolg, der sich positiv auf den Alltag auswirkt.

Spielvorschläge für den Hund

Das objektfreie Spiel

Dieses Spiel kommt gänzlich ohne Spielzeug aus und ist eine Kombination aus Lauf- und Knuddelspiel. Es bietet die Möglichkeit, Grenzen zu testen und wenn nötig auch einzubauen. Laufen Sie erst ein Stück, verharren Sie dann plötzlich, um eine kleine „Balgerei“ mit Ihrem Vierbeiner anzufangen. Versteifen Sie sich dann unerwartet und bleiben einen Moment regungslos stehen, um dann in geduckter Haltung hinter Ihrem Hund herzuschleichen. Gehen Sie in die Knie, senken Sie Ihren Kopf und fixieren Sie Ihren Hund mit Blicken. Stupsen, schubsen und knuddeln Sie ihn. Er wird darauf eingehen und begeistert mitmachen.

Das Laufspiel

Das Laufspiel ist eine Art Fangen spielen. Laufen Sie ein Stück voraus und schlagen Sie Haken, bis Ihnen Ihr Hund mit Begeisterung folgt. Drehen Sie dann das Spiel um. Jagen Sie Ihren Hund über die Wiese und versuchen Sie, ihn zu fangen. Auch bei diesem Spiel gilt: Sie beenden die Spieleinheit, nicht Ihr Hund! Das Laufspiel kommt gänzlich ohne Hilfsmittel wie Leckerlis oder Spielzeug aus. Hier steht die Körperlichkeit im Vordergrund, der Hund soll sich ausschließlich an der Körpersprache seines Spielpartners orientieren.

Das Knuddelspiel

Das Knuddelspiel ist eine Art „Körperkontakt-Spiel“. Es eignet sich nur für Hundebesitzer, die ihr Tier gut kennen und sollte niemals mit fremden Hunden gespielt werden. Raufen Sie mit Ihrem Vierbeiner, schubsen Sie ihn sanft von sich weg und nehmen Sie ihn dann wieder in den Arm. So lernt Ihr Hund, wie er mit Ihrer Haut umzugehen hat. Unterbrechen Sie das Spiel mit einer eindeutigen Handlung, sobald Ihr Hund zu wild wird oder zu fest zwickt. Reagieren Sie auf die Blicke Ihres Hundes und schauen Sie nicht gleich weg, wenn er Sie anschaut. In diesen Momenten findet Kommunikation statt. Ihr Hund fragt quasi nach – denn es ist Ihre Persönlichkeit, die ihn bei diesem Spiel zu seinem Tun animiert. Das schweißt zusammen!

Das Beutespiel

Ein Beutespiel hat das Ziel, den Hund körperlich auszulasten, Grenzen zu etablieren und Beziehungsfragen „spielend“ zu klären. Der Hund lernt so Grenzen zu akzeptieren, die auch im Alltag Gültigkeit haben. Darüber hinaus trainiert er, Dinge, die er im Fang hat, freiwillig herzugeben. Wichtig beim Beutespiel ist der ausgewogene Wechsel von aktiven und ruhigen Phasen. Dabei gilt: Je aufgedrehter das Tier ist, desto mehr Ruhephasen müssen integriert werden. Beim Beutespiel wird immer körpernah gespielt. Im Mittelpunkt steht ein robustes Spielzeug, das als Beute fungiert. Das Spiel beginnt mit einem festgelegten Freigabe-Signal. Hierfür eignet sich jedes beliebige akustische Signal. Nun darf um das Spielzeug gerungen werden. Zerren und schütteln Sie gemeinsam am Spielzeug, gehen Sie auf die Knie, spielen Sie tief und auf Augenhöhe des Tieres. Überlassen Sie dem Hund zwischendurch die Beute, damit er ein Erfolgserlebnis hat.

Üben Sie ihn wiederum auch in Geduld, indem Sie die Beute behalten oder auf dem Boden platzieren. Der Hund muss lernen, dass nicht die Bewegung, sondern Ihr OK für Anfang und Ende des Spiels steht. Aufgepasst! Während des gesamten Spiels besteht ein klarer Besitzanspruch: Das Spielzeug gehört immer Ihnen und niemals dem Hund. Entsprechend darf er es nur nehmen, wenn Sie es ihm erlauben und muss es freiwillig abgeben.

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