Das Hundeohr - wichtige Informationen zur Reinigung und Pflege

Hunde sind Wahrnehmungskünstler. Das liegt unter anderem an ihren hoch ausgebildeten Ohren. Bei der Lokalisierung von Geräuschen können Hunde Töne aus einer viermal weiteren Entfernung hören als der Mensch. Zwar ist das Innenohr von Mensch und Hund fast baugleich, doch verfügen Hundeohren über feine Rezeptoren, die auch Töne extrem hoher Schallfrequenzen auffangen.

Was sind Anzeichen für eine Verschmutzung oder gar Erkrankung des Hundeohres?

Wenn der Vierbeiner ständig den Kopf schüttelt, sich an den Ohren kratzt, deutliche Gleichgewichtsstörungen zeigt oder den Kopf permanent schief hält, sollte der Halter alarmiert sein. Helles Ohrschmalz (Cerumen) in kleiner Menge ist normal.
Unnormal ist das Auftreten von sehr viel, braunem oder bröckeligem Cerumen. Rote, heiße, tastempfindliche oder geschwollene Ohren sind ein Anzeichen von Krankheit, zudem dürfen Hundeohren nicht unangenehm riechen.

Gibt es Hunderassen, die empfindlichere Ohren haben als andere?

Hunde mit Schlappohren wie Spaniel, Irish Setter, Beagle oder Basset können durchaus anfälliger für Ohrenkrankheiten sein. Prinzipiell gelangt in große, offene Ohren leichter Schmutz. Dieser fällt normalerweise aber auch genauso einfach wieder heraus. In verdeckten Ohren herrscht hingegen ein feucht-warmes Milieu, in dem sich auch Bakterien und Pilze wohl fühlen. Starker Haarwuchs im Gehörgang hat Vor- und Nachteile: Er schützt vorm Eindringen von Fremdkörpern. Dringt dennoch einmal etwas ein, kommt es aber extrem schlecht wieder heraus.

Wie oft sollten Hundeohren kontrolliert werden?

Ein Blick in die Ohren ist auf jeden Fall dann angesagt, wenn der Hund auffällig wirkt. Besonderer Beobachtung unterliegen auch lange Ohren, die den Boden „fegen“. Die Ohrenkontrolle sollte hier zum täglichen Standardprogramm gehören.

Was ist im Rahmen einer Ohrenpflege zu tun?

Normale Hundeohren sollten maximal ein Mal pro Woche gereinigt werden. Bei zu häufiger Reinigung wird das gesunde Milieu im Ohr gestört. Verschmutzte Hundeohren können vom Halter mit einer angewärmten Ohrreinigungslösung durchmassiert werden. Diese schüttelt der Hund dann selber heraus. Anschließend darf mit einem weichen Tuch nachgetrocknet werden. Wattestäbchen sind ausschließlich vom Tierarzt zu benutzen.

Wann muss der Tierarzt eingreifen?

Sobald der Verdacht auf einen Fremdkörper oder eine Entzündung im Ohr besteht, ist der Gang zum Tierarzt angesagt. Ohrentzündungen können sehr hartnäckig sein und müssen unbedingt vom Fachmann therapiert werden.

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Sie stechen, sie beißen, sie verursachen gemeinen Juckreiz und Hautirritationen: Zecken, Milben und Flöhe sind eine wahre Last und können unseren Haustieren das Leben nicht nur schwer machen, sondern auch Auslöser für ernsthafte Krankheiten sein. Wie Sie Ihre Lieblinge vor den manchmal kaum sichtbaren Plagegeistern schützen können, erfahren Sie hier.

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Von März bis Ende Oktober haben Zecken Hochsaison. Ein Zeckenbiss ist nicht nur für Menschen gefährlich: Auch auf den Hund können die Parasiten lebensgefährliche Krankheiten übertragen.