Schlingsucht - Wenn Hunde alles fressen

Es gibt Hunde, die während eines Spazierganges grundsätzlich alles, was ihnen attraktiv erscheint, aufsammeln und verschlingen. Dabei führt ihr siebter Sinn sie oftmals zu Dingen, die absolut nichts im Hundemagen zu suchen haben. Hundetrainerin Maren Grote über den Umgang mit Allesfressern auf vier Beinen.

Ein gefundenes Fressen

Junge Hunde entdecken einen Großteil ihrer Welt mit dem Maul. Sie müssen erst lernen die Kraft ihrer Zähne richtig einzuschätzen. So ist es ganz normal, dass Stöckchen, Tannenzapfen, Blätter oder andere interessante Dinge beim Spaziergang aufgelesen, weggetragen, in aller Seelenruhe zerbissen und Teile davon auch einmal heruntergeschluckt werden. Dabei erleichtert ihnen das Kauen auf harten Gegenständen den Zahnwechsel. Ist dieser vollständig abgeschlossen hören die meisten Hunde von selbst auf, auf allem herumzukauen, was ihnen vor die Nase kommt.
Entsprechend ist es vollkommen in Ordnung einem jungen Hund das Kauen auf verschiedensten Gegenständen zu erlauben. Misst der Welpe seine Kieferkräfte am Tischbein oder den neuen Schuhen, darf selbstverständlich eingeschritten werden. Findet der Kleine hingegen beim Spaziergang ein schönes Stück Holz, darf er dieses ruhig in aller Seelenruhe im Garten zerlegen. In einer späteren Lebensphase macht es dann durchaus Sinn, ein zuverlässiges "Aus!" mit dem Hund zu trainieren.

Unerwünschte Konditionierung vermeiden

Für Welpen und erwachsene Hunde gilt gleichermaßen: Absolut unbekömmliche Gegenstände sollten dem Hund kommentarlos und so ruhig und nebensächlich wie möglich weggenommen und außer Sichtweite gebracht werden. Insbesondere ein junger Hund kann den Unterschied zwischen dem erlaubten Beißholz und der attraktiv duftenden Alufolie nicht kennen. Umso wichtiger ist es, so wenig Aufhebens wie möglich um einen "Fehlgriff" zu machen.
Wer nicht möchte, dass sein Welpe als ausgewachsener Hund ausschließlich mit der Nase auf dem Boden spazieren geht, sollte ständiges Stöckchen werfen oder kicken vermeiden. Dass Steine in keiner Weise als Apportier-Spielzeug für den Hund in Frage kommen, versteht sich von selbst. Das Spiel mit Futterdummies während der Gassirunde ist ebenfalls mit Vorsicht zu genießen: Es bestärkt kleine "Trüffelsucher" schnell darin, sich während der Gassirunde gezielt auf die Suche nach Leckereien zu begeben. Im schlimmsten Fall denkt der Vierbeiner schon beim Verlassen des Hauses an nichts anderes mehr als an eine ausgedehnte Futtersuche. Das kann den Hund ziemlich stressen. Statt erholsamem Spaziergang wird die gemeinsame Zeit an der frischen Luft so schnell zur Anstrengung für alle Beteiligten.

Tabu für Ablenkungsversuche

Ihr Hund hat etwas Fressbares gefunden? Bitte kommen Sie nicht auf die Idee, den unattraktiven Fund gegen ein gesundes Leckerli auszutauschen! Ein Hund lernt schnell, dass sich der Fund irgendetwas Fressbarem, als Tauschware gegen eine schmackhafte Belohnung aus Ihrer Tasche einsetzen lässt.
Wer wirklich hundertprozentig auf Nummer Sicher gehen möchte, dass sein Hund unterwegs nichts aufnimmt oder aber mit einem Vierbeiner zusammenlebt, mit dem trotz aller Erziehungsbemühungen beim Anblick eines weggeworfenen Wurstzipfels die Pferde durchgehen, sollte zu einem Maulkorb mit Fressschutz greifen. Gerade in Zeiten oder Gegenden, in denen verstärkt Giftköder ausgelegt werden, gibt dieses Accessoire Sicherheit für Hund und Mensch. An das Tragen eines Maulkorbs gewöhnt sich ein Hund übrigens genauso wie an Halsband und Geschirr.

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Sorgfältig ausgewähltes Sortiment hochwertiger Diätfuttermittel für Hunde. Jede Rezeptur bedient spezifisch die besonderen Ernährungsbedürfnisse der entsprechenden Erkrankung.

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Weitere tierische Tipps zur Hundeernährung:

Welpenfutter - artgerechte Ernährung für Junghunde

by das-futterhaus-de

Speisen, schlafen, spielen: Die ersten Tage und Wochen im Leben eines Welpen legen den Grundstein für einen gesundes und langes Hundeleben. Im Idealfall ernährt in der ersten Lebensphase allein die Hundemutter ihren Nachwuchs. Sie säugt, wärmt und pflegt die Kleinen, die ohne ihre Mama völlig hilflos wären. Ab Woche drei bis vier bekommen Welpen in der Regel zusätzlich zur Muttermilch Nassfutter, das speziell auf Welpen abgestimmt ist. Mit etwa acht Wochen sind Welpen meist komplett von der Muttermilch entwöhnt. Mit etwa zwölf Lebenswochen ziehen sie ihr neues Zuhause ein. Jetzt gilt es für Frauchen und Herrchen, das richtige Welpenfutter für ihren vierbeinigen Nachwuchs zu finden.

Premium Hundefutter

by das-futterhaus-de

In premium Hundefutter werden ausschließlich überdurchschnittlich gute Zutaten verarbeitet. Die Vorteile: Hochwertiges Hundefutter erhält bzw. steigert das Allgemeinbefinden sowie die Vitalität des Hundes und ist daher auch für empfindliche, kranke oder geschwächte Tiere zu empfehlen. Zudem reduziert sich dank der ausgezeichneten Inhaltsstoffe in premium Trocken- oder Nassfutter die Fütterungsmenge, sodass der Verdauungstrakt des Tieres weniger beansprucht wird. Auch ein deutlich geringeres Allergenpotenzial spricht für die Fütterung von premium Hundefutter. Um das Risiko einer ernährungsbedingten Unverträglichkeit so gering wie möglich zu halten, verzichten viele premium Hundefutter auf den Zusatz von glutenhaltigem Getreide, Soja sowie Farb- und Konservierungsstoffen.

Hundefutter mit hohem Fleischanteil

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Als Nachfahre des Wolfes benötigt der Hund viel Fleisch in seiner Nahrung. Ein Hundefutter mit hohem Fleischanteil entspricht daher der ursprünglichen Ernährung des Vierbeiners, in der hochwertiges Muskelfleisch den Bedarf an wichtigen Nährstoffen, wie Eiweiß und Fett, deckt. Neben den ebenfalls notwenigen pflanzlichen Nahrungsbestandteilen, kann der Nahrungsanteil an Kohlenhydraten beim Hund verhältnismäßig klein sein.

Ofengebackenes Trockenfutter für Hunde

by das-futterhaus-de

Das erste „Fertigfutter“ für Hunde kam bereits vor über 150 Jahren auf den Markt. Wurden Hunde bislang meist mit den Resten der häuslichen Mahlzeiten oder, wenn vorhanden, auch mit Knochen und Fleischresten ernährt, konnten Hundehalter nun auf ein im Ofen gebackenes Futter zurückgreifen, das aus speziell auf den Hund abgestimmten Rohstoffen zusammengestellt, handlich portioniert und zudem auch noch über eine längere Zeit haltbar war.