Pflanzen im Aquarium

Pflanzen haben im Aquarium nicht nur eine dekorative Funktion: Sie sind wichtige Sauerstoffproduzenten, bieten den Bewohnern des Beckens ideale Versteckmöglichkeiten und stabilisieren die Wasserwerte.

Aquarienpflanzen übernehmen viele Aufgaben

Aquarienpflanzen sind unverzichtbare Sauerstoffspender. Indem sie Schadstoffe im Wasser abbauen, beeinflussen sie auch die Wasserparameter im Becken positiv. Der Großteil der im Aquarium gepflegten Fischarten lebt in freien Gewässern in den bewachsenen Uferzonen und nutzt die Pflanzenwelt als Ruhe- und Rückzugsraum. Auch im Aquarium dienen Pflanzen als Versteck, Laichgebiet und Kinderstube.

Aquarienpflanze ist nicht gleich Aquarienpflanze

Wie bei unseren Zimmerpflanzen gibt es auch unter Wasser Pflanzen, die einfach zu kultivieren sind, und Arten, die viel Aufmerksamkeit und Pflege benötigen. Eines haben sie jedoch alle gemein: Sie funktionieren nach dem Liebig‘schen Minimumprinzip, welches in etwa aussagt, dass eine Pflanze nur so gut wächst wie ihr minimierender Faktor. Hier spielen Licht, CO 2, Mineralienkonzentration (Dünger) und Temperatur eine entscheidende Rolle.

Pflegeleichte Pflanzen

Einige Aquarienpflanzen wachsen bereits bei geringem Licht und ohne zusätzlichen Nährstoffeintrag zufriedenstellend. Entscheidend für ihr Gedeihen sind regelmäßige, großzügige Wasserwechsel, da sie mit den im Leitungswasser vorhandenen Nährstoffen auskommen. Zu diesen genügsamen Pflanzen zählen etwa Arten der Wasserkelche (Cryptocorynen), Speerblätter (Anubias), Wasserschrauben (Vallisnerien), Schwertpflanzen (Echinodorus) und der Javafarn (Microsorum).

Bei den meisten anderen Pflanzen handelt es sich um Sonnenpflanzen, die viel Licht und infolge einer hohen Photosyntheserate ebenfalls viel CO 2 benötigen.

Dekorative Uferzonen

Aquarienpflanzen sind zum größten Teil Sumpfpflanzen, die ihr Leben nur temporär untergetaucht verbringen und somit auch über Wasser gedeihen. Gärtnereien machen sich diese Fähigkeit beim Ziehen der Pflanzen zunutze.
Beim Kauf zeigen viele Pflanzen daher oftmals noch ihre typischen Überwasserblätter. Je nach Art sterben diese in den ersten Wochen ab und werden durch frische Unterwasserblätter ersetzt.

Bei etwas gesenktem Wasserstand lassen sich mit diesen Pflanzen sehr dekorative Uferzonen nachstellen, in denen die Pflanzen aus dem Wasser herauswachsen und zum Teil sehr schöne Blüten bilden.

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Richtig einsetzen

Entfernen Sie vor dem Einsetzen neu erworbener Aquarienpflanzen Schaumstoff, Bleibänder und Körbe. Kürzen Sie die Wurzeln, denn diese sterben nach Luftkontakt schnell ab. Setzen Sie die Pflanzen nicht zu dicht. Bei Bundpflanzen wird jeder Stängel separat eingepflanzt. Grundständige Pflanzen sind oftmals zu mehreren in einem Pflanzkorb und können beim Einpflanzen aufgeteilt werden.
Nicht alle Pflanzen müssen in den Bodengrund eingesetzt werden. Einige Arten können als Aufsetzerpflanzen Verwendung finden. Sie lassen sich mit etwas Garn an ein Stück Holz oder an einen Stein binden und wachsen dann dort mit der Zeit fest.
Andere Arten, wie die Wasserpest, das Hornkraut oder die Wasserhaarnixe, können sogar frei im Wasser treiben. So natürlich auch die echten Schwimmpflanzen, deren Blätter direkt auf der Oberfläche treiben. Zu ihnen zählen etwa der Hornfarn, Muschelblumen, Froschbiss, Wasserlinsen und Teichlebermoos. Diese Arten erzeugen ein schönes Dickicht an der Oberfläche, welches ideale Verstecke etwa für Jungfische bietet.


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