Winterhilfe für Igel

Hilfe für Igel

Winterhilfe für Igel

Eigentlich überlisten Igel die kalte Jahreszeit mit einem erholsamen Winterschlaf. Doch so manch kleiner Mecki braucht ein wenig Schützenhilfe, um Väterchen Frost zu trotzen. Im Herbst sind besonders viele, noch relativ kleine, junge Igel unterwegs, die erst im August oder September das Licht der Welt erblickt haben. Sie müssen sich bis zum Einsetzen des Winters ein ausreichendes Fettpolster anfuttern.

Igel Herbstlaub

Haben Sie auch einen Igel im Garten?

Sobald die natürlichen Nahrungstiere der kleinen Stacheltiere seltener werden, dürfen Sie gern zufüttern. In Ihrem DAS FUTTERHAUS-Markt erhalten Sie spezielles Igelfutter, alternativ darf es auch ein wenig mit ungesüßten Haferflocken oder Weizenkleie - für die Ballaststoffe - vermischtes Katzen-Feuchtfutter sein. Ein besonderer Leckerbissen sind Rührei oder Hackfleisch – beide selbstverständlich ungewürzt.

Gestachelte Winterschläfer

Um die nahrungsarmen Monate zu überbrücken, halten Igel Winterschlaf. Dabei fahren sie ihre Körperfunktionen auf ein Minimum zurück. Auf diese Weise können sie als Stachelkugel zusammengerollt bis zu einem halben Jahr ohne Nahrung auskommen. Voraussetzung ist jedoch, dass sie sich im Herbst ein ausreichend dickes Fettpolster angefressen haben. Denn während des Winterschlafes verlieren Igel bis zu 40 Prozent ihres Körpergewichtes. Ein igelfreundlich gestalteter Garten mit großen Haufen von Reisig und trockenen Blättern oder ein offen und gleichzeitig geschützt gelegener Komposthaufen bieten einen willkommenen Rückzugsort für die kalten Monate.

Was ist zu tun?

Untersuchen Sie den Igel zunächst auf Verletzungen und überprüfen Sie sein Gewicht sowie seine Temperatur. Um den ersten Winterschlaf aus eigener Kraft zu meistern, sollte der kleine Geselle mindestens 500 g wiegen. Bei einem unterkühlten Tier ist der Bauch spürbar kälter als die eigene Hand. Ist der Igel zu leicht, unterkühlt oder weist er Verletzungen auf, nehmen Sie am besten Kontakt mit einer Igelstation oder einem Tierarzt auf. Hier erhalten Sie umfassende Unterstützung zur weiteren Vorgehensweise und Hilfe bei der professionellen Entfernung von Außen- und Innenparasiten. Viele hilfreiche Tipps und Informationen erhalten Sie auch bei www.pro-igel.de.

Hilfe von Menschenhand

Während ältere, gut genährte Igel manchmal schon im Oktober den Winterschlaf antreten, sind junge Igel bei günstiger Witterung meist wesentlich länger unterwegs. Solange Nahrung vorhanden ist, nutzen sie jede Chance, um an Gewicht zuzulegen. Sind draußen noch Käfer, Regenwürmer und Larven zu finden, können Sie daher auch kleine Tiere ruhig ihres Weges ziehen lassen. Ein Mecki, der hingegen bei anhaltendem Frost oder gar Schnee noch unterwegs ist, nehmen Sie besser genauer unter die Lupe.

Unterkunft für Stacheltiere

Sollten Sie sich dazu entschließen, einem Igel winterliches Asyl im Haus zu bieten, gibt es einiges zu beachten. Die stacheligen Gesellen sind Einzelgänger. Jedes Tier braucht daher sein eigenes Reich mit Schlafhäuschen. Das Gehege sollte etwa zwei Quadratmeter groß und vor allem ausbruchsicher sein – denn Igel können sehr gut klettern. Wählen Sie eine Behausung mit wenigstens 50 cm hohen Seitenwänden. Legen Sie diese mit Zeitungspapier aus. Als Schlafhäuschen eignet sich ein mit geknüllter Zeitung gefüllter Karton mit 30 cm langen Seiten. Das Papier im Häuschen muss täglich erneuert werden. Die Unterkunft sollte an einem sehr ruhigen, gut belüfteten Platz stehen. Die empfohlene Umgebungstemperatur für Igel beträgt 18 bis 20 Grad.

Hilfe für den Igel

Igelgerechte Ernährung und Pflege

Ist das Tier relativ fit, genügt es, ihm regelmäßig sein Futter hinzustellen. Ist der Igel sehr geschwächt, erhalten Sie beim Tierarzt spezielle Aufzuchtpräparate. Hat das Stacheltier ein Gewicht von etwa 600 g erreicht, sollte ihm die Möglichkeit zum Winterschlaf geboten werden. Dazu muss er in einem gut isolierten Häuschen an einen kühlen Platz gebracht werden: Bei über sechs Grad Umgebungstemperatur fällt das Tier lediglich in einen wenig erholsamen Dämmerschlaf.

Igel zurück in die Natur

Zurück in die Freiheit

Ende April bis Mitte Mai ist es Zeit, um die stacheligen Gäste wieder auszuwildern. Dies klappt am besten, wenn die Tagestemperatur bei etwa 14 Grad, die Nachttemperatur nicht unter acht Grad liegt und der Igel ein Gewicht von über 600 g hat. Tiere ohne Naturerfahrung werden am besten im Garten ausgesetzt. Als Starthilfe empfiehlt es sich, eine Futterstelle einzurichten.

Gut zu wissen

In Deutschland ist es generell verboten, Tiere der besonders geschützten Arten - und dazu zählt der Igel - aus der Natur zu entnehmen. Ausnahme bildet jedoch die sachgerechte Aufzucht hilfsbedürftiger Igel. Das Ziel der Igelhilfe ist daher, den stacheligen Freund so schnell wie möglich wieder fit für die Freiheit zu machen.

In Ihrem DAS FUTTERHAUS-Markt erhalten Sie spezielles Futter für Igel sowie Zubehör, um diesen Tieren ein geschütztes Überwintern zu ermöglichen.

Igelhaus

Igelhaus

Das Igelhaus aus Kiefernholz von Dobar dient als Unterschlupf für Igel. Mit einem komfortablem Ein- und Ausgang und einer schützenden Schleuse im Inneren, die Katzen und Marder den Eintritt verwehrt, eignet es sich optimal als Überwinterungshilfe für den Winterschlaf und als Wetterschutz. Artikel-Nummer 149716

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