Der Maulwurf - Unterirdischer Baukünstler

Unterirdischer Baukünstler

Ein großer Erdhügel mitten im Garten, über Nacht plötzlich aus dem sonst so gepflegten  Rasen gewachsen. Gebaut hat ihn ein kleines Tier mit glänzendem, schwarzen Fell, das nicht immer des Gärtners Freund ist: der Maulwurf. Aber ist seine Anwesenheit wirklich ein Grund zum Grummeln?

Eigentlich sollten sich Gartenbesitzer über ihre Maulwurfshügel freuen. Denn nur dort, wo der Boden gut ist, buddeln die kleinen Insektenfresser mit ihren Schaufelhänden bis zu 200 Meter lange, unterirdische Tunnel und Gänge. Der Maulwurf mag´s komfortabel: In seinem Tunnelsystem gibt es Laufgänge, Fanggänge, einen gepolsterten Wohnkessel und Vorratsräume. 

Die Erde, die beim Tunnelbau übrig bleibt, wird mit dem Kopf an die Oberfläche geschoben. Heraus kommt ein schöner, lockerer Maulwurfshaufen. Der aufgeworfene Boden eignet sich aufgrund seiner lockeren Konsistenz  übrigens hervorragend als Füllung für Blumentöpfe. Also nicht ärgern, sondern sammeln!

Kleiner Nimmersatt

Der Maulwurf ist ein Vielfraß und futtert täglich mindestens so viel, wie er selber wiegt, aber auch gern zwei bis dreimal so viel. Seine Leibspeise sind Käferlarven wie Drahtwürmer und Engerlinge. Auch Schnecken werden gern verputzt, und verirrt sich ein Regenwurm in den Tunnel, so ist auch dieser blitzschnell verspeist. Um seinen großen Hunger zu stillen ist der Maulwurf fast den ganzen Tag in seinen Gängen unterwegs. Dank seines walzenförmigen Körpers kommt er in seinem Tunnelsystem  gut voran.

Maulwurf am Buddeln
Maulwurfpfote

Echte Supernase

Maulwürfe haben sehr schlechte Augen und können gerade einmal hell und dunkel voneinander unterscheiden. Ihre Umwelt nehmen sie mithilfe vieler kleiner Tastsinneszellen wahr, die sich rund um die Schnauze der Tiere befinden.

Außerdem können Maulwürfe sehr gut riechen und hören. Damit beim Graben keine Erdkrümel in die Ohren fallen, ist diese mit einer Hautfalte verschließbar.

Selten zu sehen

Unter freiem Himmel  müssen sich Maulwürfe vor allem vor den scharfen Krallen von Raubvögeln und Katzen vorsehen. Sie strecken daher nur selten und sehr vorsichtig ihre Schnuppernase an die frische Luft.

Wer keine Maulwurfshügel mehr in seinem Garten haben möchte, und mit dem Gedanken spielt, diese vom Grundstück vertreiben zu wollen, sollte unbedingt wissen, dass die kleinen schwarzen Gesellen unter Naturschutz stehen.

  

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