Winterfestes Kaninchengehege

Kaninchengehege

Winterfestes Kaninchengehege

Der Sommer verabschiedet sich, die Tage werden kürzer und die Temperaturen fallen. Lange wird es nicht mehr dauern, bis auch die ersten Nachtfröste anstehen. Kaninchen, die im Außengehege gehalten werden, brauchen eine vor Feuchtigkeit und Kälte gut geschützte Unterkunft. Zeit für Umbau- und Renovierungsmaßnahmen im Langohrheim.

Der Natur abgeschaut

Wird es draußen ungemütlich, ziehen Wildkaninchen sich in ihre unterirdisch liegenden Bauten zurück. Die gut gepolsterten Erdlöcher bleiben trocken und bieten der Kaninchenfamilie Schutz. In frostigen Zeiten rücken die Langohren dichter zusammen und wärmen sich gegenseitig.

Auch unsere Hauskaninchen sollten die Möglichkeit haben, sich ihr warmes Nest selbstständig auszubauen. Mit einer Extraportion Streu, Stroh und Heu kann das große Wühlen im ausreichend Platz bietenden Kaninchenheim beginnen. Seien Sie ruhig etwas großzügiger bei der Ausgabe des Nestbaumaterials und kontrollieren Sie regelmäßig, ob Anteile ersetzt werden müssen, weil sie verschmutzt oder in die falsche Ecke verschoben worden sind.

Warmes Winterquartier für Kaninchen

Bauaufsicht im Außengehege

Regelmäßige Kontrollgänge im und um das Gehege sorgen für Gewissheit, dass alles in Ordnung ist, die hoppelnden Gartengenossen sich in einem unbeobachteten Moment nicht doch aus dem Staub machen könnten oder unter Schlechtwetter leiden. Ungebetene Gäste wie Marder, Greifvögel oder Nachbars Katze sollten natürlich auch keinen Zutritt zum Gehege bekommen.

Hier eine kleine Checkliste, die Ihnen dabei helfen kann, das Außengehege für Ihre Kaninchen gemütlich und artgerecht einzurichten:

  • Haben Stürme, eventuell herabfallende Äste oder größere Grabungsarbeiten der Mümmelmänner die Bausubstanz des Außengeheges geschwächt?
  • Sind alle Dachflächen wasserundurchlässig, ist die Schutzhütte/der Kaninchenstall heil?
  • Steht den Tieren ein Abschnitt zur Verfügung, an dem sie vor ungemütlicher Witterung gut geschützt sind, sollte zur Wetterseite eventuell noch eine Seitenwand im Gehege eingezogen werden?
  • Wie sieht der Boden im Gehege aus – sollte eventuell ein Abschnitt mit unbehandeltem Rindenmulch ausgelegt werden, um Staunässe zu vermeiden? Bereits ausgelegter Rindenmulch kann vor Einsetzen des ersten Frostes auch noch einmal erneuert werden.
  • Ist die Schutzhütte ausreichend gut isoliert oder muss noch einmal nachgebessert werden? Bitte den Kaninchenstall nicht komplett einpacken: Das Langohrheim benötigt auch im Winter eine ausreichende Belüftung.

Keine abrupten Umzüge

Auch wenn es noch so gut gemeint ist: Bitte holen Sie Kaninchen, die durchgehend im Freien leben, bei kalten Temperaturen nicht in das gut geheizte Haus. Hohe Temperaturschwankungen bekommen den Tieren nicht. Konstant im Außenbereich gehaltene Kaninchen entwickeln ein dickes Winterfell, dieser warme Pullover schützt auch bei Minusgraden. Haben die Tiere einen gut isolierten, mit ausreichend Stroh ausgelegten Stall als Rückzugsort und die Möglichkeit, sich auf reichlich Auslauf warmzuhoppeln, bleiben sie auch in der kalten Jahreszeit glücklich und gesund.

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