Jeder Pfote ihr Plaisierchen

Jeder Pfote ihr Plaisierchen

Jeder Hund ist ein Individuum. Rassespezifisch hat jedes Schlappohr spezielle Anforderungen an seine Haltung und Eigenschaften oder Eigenheiten, die es im Sinne eines harmonischen Zusammenlebens von Mensch und Tier zu berücksichtigen gilt. Dabei ist ein kleiner Hund übrigens nicht unbedingt pflegeleichter als ein größerer Artgenosse.

Einige der besonders beliebten Hunderassen – von GROSS bis klein – sind aktuell: Labrador, Golden Retriever, Australian Shepherd, Französische Bulldogge, Mops, Dackel und Chihuahua. Die wichtigsten Wesenszüge dieser beliebten Rassen in Kürze:

Golden Retriever – der Familienliebling

Sein sanftes Gemüt und sein ausgeglichenes Wesen machen ihn zum beliebten Begleiter von Familien mit Kindern. Einen Goldie kann so schnell nichts erschüttern: Jubel, Trubel, Heiterkeit sind für ihn kein Problem.

Wird´s dann doch einmal zu viel des Guten, ziehen sich die sanftmütigen Vierbeiner eben für eine Weile aus dem Auge des Sturmes zurück. Trotzdem haben sie ihre Menschen meist gut im Blick.

Unternehmungslustig und ausdauernd, sind sie auch für ausgedehnte Aktivitäten an der frischen Luft zu begeistern. Golden Retriever sind sehr lernfähig und finden ihre Bestimmung vielfach auch als Begleithunde für Menschen mit Handicaps.

Golden Retriever mit Familie
Labrador im Wasser

Labrador – der Fordernde

Ursprünglich als Jagd- und Arbeitshund gezüchtet und bis heute auch noch als solcher eingesetzt, passt sich ein Labrador als Familienhund den Gegebenheiten seines Zuhauses meist sehr gut an.

Allzu gemütlich sollte es dabei aber nicht zugehen: Ein Labbi will gefordert werden, benötigt eine konsequente Erziehung und jede Menge abwechslungsreichen Auslauf, der gern auch mit dem Lösen kleiner Aufgaben verbunden ist.

Ein untrügliches Zeichen für einen glücklichen Labrador ist das klatschnasse Fell: Diese Rasse gehört zu den „Wasserhunden“ und ist meist nicht zu bremsen, wenn See oder Bach zum erfrischenden Bad einladen.

Australian Shepherd – der Anspruchsvolle

Er ist ein Hüte- und Treibhund, unglaublich gelehrig und möchte am liebsten immer arbeiten.

Diesen wachen Arbeitshunde artgerecht auszulasten, ist eine zeitintensive Aufgabe – es sei denn, Herrchen und Frauchen sind etwa Schafzüchter und können ihren „Aussie“ mit dem Zusammenhalten ihrer Herde und ausgedehnten Spaziergängen ausreichend beschäftigen.

Für alle anderen heißt es: ausreichend anspruchsvolle Beschäftigung ist ein Muss, eine klare Linie in der Erziehung mehr als empfehlenswert. Ein Australian Shepherd ist kein Begleiter für unerfahrene Hundehalter.

Australian Shepherd
Franzoesische Bulldogge

Französische Bulldogge – die Anhängliche

Ein gemütliches Lager im Kreise ihrer Lieben, vorzugsweise mit durchgehendem Körperkontakt, ausgiebige Streicheleinheiten und abwechslungsreiche Spiele - Bullies sind anhänglich, fühlen sich am wohlsten, wenn ihre ganze Meute um sie herum ist und sind jedem Schabernack zugeneigt.
Auch Kindern gegenüber zeigen sie sich meist ausgesprochen zärtlich. Trotzdem können die Kraftpakete im Miniformat Mut beweisen: Wachsam und im Zweifel auch darauf bedacht, unerwünschte Eindringlinge in die Privatsphäre umgehend in ihre Schranken zu weisen, können sie recht nachdrücklich werden.

So mutig sie sich geben, so sensibel können sie aber auch sein: schmollend wird sich in die Ecke verzogen, wenn Mensch es dem Tier wieder einmal so gar nicht rechtmachen kann. Nachtragend sind sie aber nicht und immer darauf bedacht, das eitel Freud´ und Sonnenschein schnell wieder einkehren.

Mops – der Entspannte

„Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos", sagte der deutsche Kabarettist, Schauspieler und langjährige Mopshalter Vicco von Bülow, besser bekannt als Loriot.

Mit einer Schulterhöhe von etwa 30 cm ist ein Mops eher klein, hat einen klugen Charakter und ein freundliches, sensibles Wesen. Allzu lange Spaziergänge sind nichts für ihn, trotzdem muss auf regelmäßige Bewegung geachtet werden, da diese kleinen Hunde bei allzu viel „Faulpelzerei“ schnell ein Zuviel an Gewicht zulegen.

Auch mit kleineren Kindern kommt diese Rasse gut zurecht, hat viel Geduld und beweist Langmut, falls zweibeinige Familienmitglieder mal etwas ungestüm ihre Liebe bezeugen. Möpse werden auch zunehmend als Therapiehunde eingesetzt. 

Mops im Bett
Dackel am Spielen

Dackel – der Furchtlose

Wer einen Dackel verstehen möchte, sollte seine Herkunft kennen. Gezüchtet als mutiger Jagdhund, der völlig auf sich allein gestellt vor allem zur unterirdischen Jagd in den Bauten von Wildtieren eingesetzt wurde, ist er alles andere als ein Hasenfuß. Selbstbewusst und mit viel Durchsetzungsvermögen schreitet er auf kurzen Beinchen mutig durch sein Hundeleben.

Dackel benötigen eine konsequente Erziehung – und das bereits ab dem Welpenalter –, anspruchsvolle und abwechslungsreiche Beschäftigung, jede Menge Bewegung an der frischen Luft und auch ausreichend Freiraum.

Ist ein Dackel das Zusammenleben mit kleinen Kindern vom Welpenalter an gewohnt, eignet er sich ebenfalls hervorragend als agiler Familienhund.

Chihuahua – der Unterschätzte

Oftmals als Hund im Taschenformat belächelt, ist die kleinste Rasse der Welt äußerst robust und hat jede Menge Power. Trotz geringer Körpergröße verfügen die Winzlinge über unglaublichen Mut, jede Menge Energie und den Anspruch, wie ein Großer behandelt zu werden.
Ausreichend Auslauf, Aktivitäten und eine Portion Abenteuer sollten täglich auf dem Programm stehen. Es kann übrigens durchaus vorkommen, dass die kleinen Mutkugeln im Überschwang der Gefühle ihre eigentliche Körpergröße vergessen. Gerade beim Zusammentreffen mit größeren Hunden durchaus eine Herausforderung auch für den Chihuahua-Halter, der seinen kleinen Hund dann zügeln muss.

Seiner Bezugsperson schließt sich ein Chihuahua besonders eng an und kann auf andere Menschen durchaus eifersüchtig reagieren. Als Familienhund, besonders mit kleineren Kindern, eignet er sich daher weniger.

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