Gassigehzeit ist Kommunikationszeit

Gassigehen im Park

Gassigehzeit ist Kommunikationszeit

Nicht die Länge, sondern vielmehr eine aktive Gestaltung des Spaziergangs machen den Hund zufrieden. Wir verraten, worauf es beim Gassi gehen wirklich ankommt. Gassigehzeit ist Kommunikationszeit: Gegenseitiges Beobachten und Interagieren machen einen gelungenen Spaziergang mit Hund aus. Denn nur, wenn Vierbeiner und Halter die Runde an der frischen Luft gemeinsam erleben und gestalten, kann die Hund-Mensch-Beziehung gestärkt werden.

Vierbeiner wollen gefordert werden: Jeden Tag die gleichen Eindrücke und Gerüche sind langweilig. Doch auch, wenn Sie nicht die Möglichkeit haben, jeden Tag eine neue Route zu gehen, muss die Abwechslung nicht auf der Strecke bleiben. In den Spaziergang integrierte Aufgaben und Spiele bringen den Hund immer wieder in Erwartungshaltung.
Bei allen Aufgaben und Spielen gilt es unbedingt, eventuelle Frustrationen zu vermeiden. Neue Spiele müssen erlernt werden: Fangen Sie mit einfachen Aufgaben an und steigern Sie dann langsam das Schwierigkeitsniveau. Vermeiden Sie dabei ortsgebundenes Lernen, indem Sie Aktionen und Spiele immer wieder an anderen Stellen der Gassiroute stattfinden lassen.

Für Abwechslung auf der Strecke sorgen etwa Apportierspiele, denn das Zurückbringen geworfener Gegenständen wie Bälle oder Futterdummies macht nahezu allen Hunden Spaß. Wichtig bei diesem Spiel ist es, dass der Hund erlernt, den Gegenstand freiwillig zurückzubringen und seinem Besitzer auszuhändigen. 

Das Suchspiel ist eine Fortführung des Apportierens, bei dem der Hund perfekt seine gute Nase einsetzen kann. Aufgabe des Hundes ist es dabei, auf Kommando einen Gegenstand zu finden und zurück zu seinem Besitzer zu bringen. Geeignet fürs Suchspiel ist beispielweise ein Futtermäppchen. Anfangs sollte dieses in Sichtweite des Hundes platziert werden. Je besser der Hund mitspielt, umso schwieriger können die Verstecke werden. Ist Ihr Hund noch sehr ungeduldig, können Sie ihn, während Sie das Mäppchen platzieren, kurz anbinden. Wichtig: Nie die Belohnung vergessen. Der Hund muss lernen, dass er diese nur bekommt, wenn Sie das Mäppchen wieder in den Händen halten.

Hundegeschirr

Fangen spielen funktioniert wie bei Kindern auch. Einfach unterwegs mal umdrehen, ein Stück weglaufen und dabei den Hund auffordern zu folgen. So lässt sich prima gemeinsam Herumtollen.

Mit Gehorsamsübungen wie beispielsweise Rückrufübungen und Befehlen wie „Sitz“ oder „Bleib“ machen Sie Ihren Hund spielerisch fit für den Alltag. Gerade Ruheelemente sind wichtige Bestandteile eines guten Spaziergangs. Fordern Sie Ihren Hund also ruhig öfter einmal auf, für einen kurzen Augenblick neben Ihnen stehen zu bleiben. 

Die Bemühungen Ihres Hundes sollten Sie vor allem mit Ihrer Freude belohnen. Während der Lernphasen ist zusätzlich auch der gezielte Einsatz von Leckerli möglich. Wer mit seinem Hund fleißig trainieren möchte, kann einen Teil der täglichen Futterration auf dem Spaziergang als Belohnung einsetzen. 

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