Nicht nach meiner Schnauze?

Nicht nach meiner Schnauze?

Frusttoleranz und Impulskontrolle beim Hund

Frust zu ertragen fällt nicht nur Zweibeinern bisweilen schwer. Auch Hunde müssen häufig erst lernen sich zu beherrschen, wenn es mal nicht nach ihrem Willen geht.

Gelegentlicher Missmut gehört zum Leben - so schieben auch unsere Vierbeiner durchaus einmal Frust. Ob ein Hund ein Drama daraus macht, wenn es mal nicht seiner Schnauze geht oder mit Gelassenheit durch die Unebenheiten des Alltags navigiert, hat viel mit seinem grundsätzlichen Wesen, aber auch mit seiner Erziehung zu tun.

Hunde auf Wiese am Spielen

Ohne Frust geht's nicht

Die Fähigkeit, Impulse kontrollieren zu können, bestimmt entscheidend darüber, wie angepasst und gut unsere Hunde durchs Leben kommen und den Ansprüchen unserer Gesellschaft genüge tragen können.

Die gute Nachricht: Unabhängig davon, welches Naturell Ihr Hund mitbringt, lässt sich der gelassene Umgang mit Frust, die sogenannte Impulskontrolle, durchaus lernen und stärken – und zwar ein Leben lang.

Dabei gilt es nicht, Frust zu vermeiden, sondern zu lernen, wie man damit umgeht, wenn es mal nicht so läuft wie geplant, oder mehrere Anläufe nötig sind, um ein Ziel zu erreichen. Selbst großer Frust kann dabei anregend und anspornend sein sich mehr Mühe zu geben, neue Ideen zu entwickeln und die eigene Selbstständigkeit zu fördern.

Gelassen von Anfang an

Frust aushalten zu können ist nicht leicht. Entsprechend braucht es Zeit und Anleitung, den Umgang damit zu erlernen. Wie die meisten sozialen Fähigkeiten erlernt der Hund auch die Kontrolle seiner Impulse am leichtesten bereits im Welpenalter.

Sollten Sie sich schon einmal in Ihrer Welpengruppe auf die Leine Ihres kleinen Hundes stellen, während der Trainer den Gruppenablauf erklärte? Sehr gut!

Dann haben Sie und Ihr Hund bereits eine kleine Übung kennengelernt, bei der sich der Hund damit abfinden muss, dass er gerade Pause hat. Und zwar ohne ständig mit Befehlen berieselt zu werden - ganz ruhig, leise und konsequent.

Schon nach kurzer Zeit fangen die Kleinen an, sich mit der anfangs frustauslösenden Situation zurechtzufinden. Sie knabbern am Gras, legen sich hin, schauen ihre Welpenkumpels mal genauer an.

Sie lernen Ruhe zu bewahren und die Welt genau zu betrachten, ohne gleich der erstbesten Idee zu folgen und damit vielleicht anzuecken oder sich gar in Gefahr zu bringen.

Hund am Knabbern

Beherrschtes Verhalten belohnen

Viele Erlebnisse die den Welpen später erwarten, werden ihn frustrieren. Er wird nicht zu jedem Hund hindürfen, soll ruhig an der Leine gehen, obwohl er gern rennen würde, wird sich nicht mit jeder läufigen Hündin paaren können oder einen Konkurrenten verprügeln dürfen. Vielleicht muss er sogar langweilig und fad unter einem Bürotisch liegen, oder im Restaurant umgeben von verlockenden Gerüchen ausharren.

All diese Dinge lösen Frust in ihm aus und wir werden erwarten, dass er diesen erträgt und damit zurechtkommt. Der Weg zu einem entspannten Hund führt über die Belohnung ruhigen und beherrschten Verhaltens - also über positive Bestärkung.

Hund laeuft auf Wiese

Ruhig und konsequent zum Ziel

In welchen Situationen ein Vierbeiner aus dem Häuschen gerät ist von Hund zu Hund unterschiedlich. Achten Sie darauf, was ihren Vierbeiner aufregt und setzen Sie dort mit dem Training an.

Wichtig: Beginnen Sie an einem Punkt, an dem Ihr Hund noch zuhören kann. Folgt Ihr Vierbeiner etwa beim Hinstellen des Napfes seinem Impuls, sich sofort aufs Futter stürzen zu müssen, üben Sie mit ihm abzuwarten, bis Sie den Napf freigegeben haben.

Bleiben Sie dabei selbst ein Vorbild an Ruhe und Souveränität. Unruhe und Unsicherheit übertragen sich auf den Hund. Wer Gelassenheit ausstrahlt, hilft seinem Vierbeiner und wird als Belohnung einen konzentrierten und ruhigen Hund bekommen, dem die Reize der Welt nicht die Pfoten unter dem Boden wegziehen.

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Immer mit der Ruhe!

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