Check der Hundegesundheit

Check der Hundegesundheit

Vorbeugen ist besser als behandeln

Geht´s dem Vierbeiner schlecht, leidet auch sein Mensch. Vielen gesundheitlichen Problemen lässt sich durch regelmäßige Kontrolle vorbeugen. Je früher eventuelle Krankheiten erkannt werden, umso besser lassen sie sich im Allgemeinen auch behandeln.

Ein Drittel der Menschheit weltweit ist übergewichtig. Knapp jeder zweite Deutsche bringt zu viele Pfunde auf die Waage. Auch viele unserer Hunde sind eindeutig zu "mopsig". Die Folge des überflüssigen Specks gleichen sich bei Zwei- und Vierbeinern: Bewegungsunlust und daraus resultierende Herz-Kreislauf- Probleme bis hin zu Diabetes und genereller Anfälligkeitfür Krankheiten.

Ein Hundebesitzer, der gesund füttert und sein Tier regelmäßig auf die Waage stellt, behält den Überblick über das Gewicht seines Hundes und kann bei drohendem Übergewicht rechtzeitig eingreifen. Hundewaagen für den regelmäßigen Gewichts-Check stehen in vielen Märkten von DAS FUTTERHAUS kostenlos zur Verfügung.

Beobachten Sie zudem, wie sich Ihr Hund bewegt: Veränderungen im Bewegungsablauf deuten häufig auf Schmerzen hin. Ebenso wichtig ist das Fress- und Trinkverhalten. Ein Hund, der übermäßig viel trinkt oder aber seine Nahrung verweigert, hat meist mit einem gesundheitlichen Problem zu kämpfen.

Welpe kratzt

Fellinspektion

Zecken können gemeine Krankheiten wie Borreliose und Babesiose, auch „Hundemalaria“ genannt, übertragen. Umso wichtiger ist es, sie möglichst schnell und fachgerecht vom Tier zu entfernen. Suchen Sie den Vierbeiner nach jedem Spaziergang in der freien Natur kurz ab und halten Sie Zeckenzangen oder -haken immer griffbereit.

Noch besser ist es, Prophylaxe zu betreiben und den Hund mithilfe von Spot-on-Präparaten oder Schutzhalsbändern zu schützen. Dies gilt auch in Bezug auf Flöhe: Auf einen sichtbaren Floh am Hund kommen unzählige weitere in seiner Umgebung.

Eine regelmäßige Fellkontrolle hilft, einen eventuellen Flohbefall möglichst schnell zu erkennen. Ein besonders genauer Blick ins Fell des Vierbeiners ist angesagt, wenn dieser sich auffällig häufig kratzt, leckt oder beißt.

Schau mir in die Augen kleiner

Sind die Augen klar, glatt und sauber? Bereits kleine Irritationen, auch solche, die beispielsweise durch das Kratzen einer Wimper auf der Hornhaut entstehen, können für das Tier sehr schmerzhaft sein. Trübungen der Augen können Augenerkrankungen wie den grauen Star anzeigen und erfordern den sofortigen Besuch beim Tierarzt.

Mach mal Aaaaaaaa

Der Blick ins Maul und auf die Zähne ist obligatorisch. Hat der Hund Verfärbungen, Zahnbelag oder Zahnstein an den Zähnen? Dies ist keinesfalls nur eine kosmetische Frage: Zahnstein bietet den perfekten Lebensraum für Bakterien, die in der Folge die Hundegesundheit sehr belasten können.

In der Anfangsphase zeigt sich die Bildung von Zahnstein nur als verfärbte, grau-gelbe Stellen am Ansatz zum Zahnfleisch. Im fortgeschrittenen Stadium ist Zahnstein als feste Schicht von gelblicher bis hin zu graubrauner Farbe ersichtlich. Die Ablagerung von Zahnstein beginnt immer im Grenzbereich zum Zahnfleisch und breitet sich nach und nach von hier über den ganzen Zahn aus. Hat sich Zahnstein gebildet, muss dieser in der Tierarztpraxis entfernt werden.

Hundegesicht

Ohren hoch

Verschleppte Ohrenentzündungen können schwere Spätfolgen haben, bis hin zum Verlust des Hörvermögens. Kontrollieren Sie die Ohren Ihres Vierbeiners daher regelmäßig: Ein gesundes Hundeohr ist geruchlos, weist keine Berührungsempfindlichkeit und keine Schwellungen, Rötungen und keinen schwarzen Ohrenschmalz auf.
Sind im Ohr größere Mengen Schmalz in dunkelrotbrauner bis hin zu schwarzer Farbe sichtbar, kann dies ein Hinweis auf einen Milbenbefall des Ohres sein.

Insbesondere, wenn der Hund den Kopf schief hält, die Ohren schüttelt oder sich verzweifelt kratzt, sind dies ernst zu nehmende Anzeichen für ein unangenehmes Problem im Gehörgang, das dringend tierärztlich untersucht werden muss.

Hund wird gestreichelt

Hautnah

Eine Inspektion von Haut und Haar hat gute Gründe: Ist das Haarkleid stumpf, dünn oder zeigen sich gar kahle Stellen, muss die Ursache gesucht werden. Viele Erkrankungen bis hin zu Mängeln in der Ernährung zeigen diese Begleiterscheinungen. Auch Juckreiz kann viele Ursachen haben. Neben den bereits erwähnten Parasiten äußern sich so auch Allergien, Unverträglichkeiten oder Stoffwechselstörungen.

Beim systematischen Streicheln, auch an sonst eher unzugänglichen Körperstellen wie etwa unter den Achseln, kann die gesamte Körperoberfläche des Hundes erfasst und so gleichzeitig überprüft werden, ob sich Veränderungen wie etwa „Knubbel“ in oder unter der Haut befinden. Findet sich eine Veränderung im Hautbild des Tieres, muss es sich aber nicht gleich um bösartige Veränderungen im Sinne von Krebstumoren handeln. Dennoch gibt es Erscheinungen, die gut beobachtet oder tatsächlich gleich entfernt werden sollten.

Übung macht den Meister

Hundebesitzer sollten so früh wie möglich beginnen, ihre Tiere an kurze Gesundheits-untersuchungen, auch im häuslichen Umfeld, zu gewöhnen. Ein kurzer Blick in die Ohren oder das Öffnen des Mauls auf Kommando lassen sich spielerisch ins tägliche Training einbauen. Weiß der Hund, dass ihm nichts Schlimmes widerfährt, ist auch der Besuch beim Tierarzt gar nicht mehr so schlimm.

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Zähne putzen nicht vergessen

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