Von der Natur inspiriert

Von der Natur inspiriert: Aquascaping

Beim Aquascaping entstehen fantasievolle Unterwasserlandschaften.

Entdecken Sie hier Infos & Tipps zur modernen Form der Aquariengestaltung:

Unterwasser - Gartenkunst

Das Aquascaping stammt ursprünglich aus Asien. Als Erfinder gilt der mittlerweile verstorbene Japaner Takashi Amano, der die Natur als Vorbild für seine Kunstwerke nahm. Zusätzlich spielten die ästhetischen Prinzipien der japanischen Gartenkunst eine große Rolle. Beim Aquascaping – die Bezeichnung leitet sich ab von „aqua“ für Wasser und „landscape“ für Landschaft – sind die Motive meist Szenarien nachempfunden, die oberhalb der Wasserlinie liegen, und dann im Miniaturformat nachgebaut.

Fantasie und Kreativität

Beim Aquascaping kann der Kreativität freien Lauf gelassen werden. So lassen sich etwa Inspirationen von einem Waldspaziergang ebenso umsetzen wie eine ganze Flusslandschaft oder ein Bergpanorama. Selbst surreale Layouts mit Fantasieelementen sind möglich.

Bei der Realisation einer Gestaltungsidee müssen verschiedene Materialien, das heißt Bodengrund, Steine, Hölzer und Pflanzen, so arrangiert werden, dass ein harmonisches Gesamtbild entsteht. Ein Schwerpunkt liegt meist darauf, eine besondere Tiefenwirkung zu erzeugen. Kleine Details zu gestalten ist dabei ebenso wichtig, wie öfter auch mal einen Schritt zurückzutreten, um „das große Ganze“ im Auge zu behalten.

Technik und Pflanzen

Im Prinzip lässt sich in jedem Aquarium „scapen“. Die Größe des Beckens spielt dabei weniger eine Rolle, als die geeignete Technik. So müssen Licht, Bodengrund und Nährstoffversorgung auf die Pflanzen, die eingesetzt werden sollen, abgestimmt sein.

Viele typische Aquascaping-Pflanzen, besonders Bodendecker, brauchen zudem eine intensivere Beleuchtung als die, die häufig in Aquarium-Komplettsets angeboten wird.

Aquascaping

Für einen gesunden und üppigen Pflanzenwuchs ist eine regelmäßige, gezielte und oftmals tägliche Düngung mittels CO²- und Flüssigdünger notwendig. Um das gestaltete Layout nicht verwildern zu lassen, muss sicherlich auch öfter mal zur Schere gegriffen werden.

Zudem sind wöchentliche Wasserwechsel von 30 bis 50 Prozent empfehlenswert. So lässt sich eine konstant gute Wasserqualität erhalten und unerwünschtes Algenwachstum durch Nährstoffüberschüsse vermeiden.

Bewohnt und unbewohnt

Häufig gibt es Aquascapes gänzlich ohne Fischbesatz. Gern werden allerdings wirbellose Bewohner wie die Amanogarnele und Schneckenarten wie Zebrarennschnecken, Geweihschnecken oder Stahlhelmschnecken, eingesetzt. Wer mehr Bewegung sehen möchte, wählt am besten Schwarmfische, die zum Aquarium und dem Layout passen - etwa Neons oder kleine Bärblinge.

Unseren Experten in Ihrem DAS FUTTERHAUS-Markt mit Aqua-Abteilung beraten Sie gern rund um die Themen Aquascaping, Aquariumpflanzen und -fische.

Es grünt so grün

Es grünt so grün

Micranthemum 'Monte Carlo' stammt aus Argentinien und eignet sich hervorragend als kompakter Bodendecker. Die runden und frisch hellgrünen Blätter wachsen dicht an kriechenden Stängeln und bilden schnell einen schönen Teppich im Vordergrund des Aquariums. Die Pflanze gedeiht im leichten Schatten. Von TROPICA AQUARIUM PLANTS. FH-Artikel-Nummer 189728

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